Blankenburgs Bundeswehr-Kaserne hat seit Freitag offiziell einen Autobahnanschluss. Die neu gebaute Straße zwischen der B6 und der Harz-Kaserne hat rund 7,3 Millionen Euro gekostet und soll den Innenstadtverkehr entlasten.

Blankenburg l Mit einem symbolischen Scherenschnitt ist am Freitag die neue Zufahrt zur Blankenburger Harz-Kaserne offiziell eingeweiht worden. Die 1,8 Kilometer lange Trasse verbindet nun das Versorgungs- und Instandsetzungszentrum Sanitätsmaterial der Bundeswehr mit der B6. Der Neubau, der parallel zur Autobahn auf der Trasse eines ehemaligen Wirtschaftsweges angelegt wurde, hat rund 7,3 Millionen Euro gekostet.

Oberfeldapotheker Hartmut Berge, Chef der Harz-Kaserne, erklärte vor zahlreichen Vertretern der am Bau beteiligten Firmen sowie der Kommunal- und Bundeswehr-Verwaltung, dass mit der Straße eine spürbare Entlastung des Innenstadtverkehrs in Blankenburg einhergehen werde. Mehr als 40 Lkw-Transporte täglich würden nun über diese Trasse abgewickelt. Hinzu kämen die Fahrzeuge der rund 230 Bundeswehr-Angehörigen.

Berge dankte vor allem den Planern und Baufirmen, die in knapp anderthalb Jahren das Projekt umgesetzt und auch einige "Irritationen", wie er es nannte, gemeistert haben. Bereits kurz nach Baubeginn hatte es Terminprobleme beim Einschieben der neu errichteten Eisenbahnbrücke gegeben, weil die Kalktransporte der Fels-Werke nicht für mehrere Tage gestoppt werden konnten. Daraufhin musste ein rund 600 Meter langes Umfahrungsgleis gelegt werden. Berge widersprach der Darstellung, dass es dadurch zu Mehrkosten von 1,3 Millionen Euro gekommen sei. Vielmehr habe das Geld nicht wie ursprünglich geplant eingespart werden können.