Wanderer auf der Via Romea können ihre Gehleistung auf der Strecke Elbingerode - Stiege nun in Hasselfelde dokumentieren. Der Stempel für den Romweg wird dank der Hilfe eines Spenders bereit gehalten.

Hasselfelde l Das hätte sich Albert von Stade anno 1236 auf seinem Weg über den Harz nach Rom sicher nicht träumen lassen: Dass einmal viele Wanderer vergnügt seine Route nachlaufen, wenigstens abschnittsweise, und dann auch noch Stempel sammeln. Der handgefertigte Stempel dazu wird in Hasselfeldes Tourist-Information bereitgehalten.

Getreu dem Beschluss des Fördervereins "Romweg - Abt Albert von Stade" bei dessen Tagung letzten Sommer in Hasselfelde, werden alle 28 Städte, die der Mönch in seinem Bericht nennt, mit so einem Stempel ausgestattet. Wernigerode stempelt schon. In Hasselfelde hat Romea-Vereinsmitglied Peggy Dinter den Stempel an Ines Obermann von der Tourist-Info überreicht. Mit Dank an die Firma Galfatec, die den Stempel durch eine Spende finanziert hat.

Jeder Romwegwanderer kann sich nun das Zeichen in den dafür erhältlichen speziellen Pass drücken lassen. Die Einrichtung der Stempelstelle wird als Aufwertung dieser immer bekannter werdenden Wanderroute gesehen. Sie bietet in der Stadt Oberharz inzwischen auf der Strecke zwischen Elbingerode und Stiege viel Landschaft und drei große Info-Tafeln, die ausführlich über den Romweg informieren.