Stapelburg (rar). Eigentlich wäre Stapelburg gern ein "kinderfreundliches Dorf". Allerdings kam der Nordharzer Gemeinderat in Sachen Spielplatzneubau auf keinen gemeinsamen Nenner. Das berichtete Ortsbürgermeister Hilmar Rasche auf Volksstimme-Nachfrage.

Im Gegensatz zu Veckenstedt und Wasserleben, wo man sich um den Erhalt der Spielplätze bemüht, gab es in Stapelburg nie einen. Vor dem Hintergrund der vorläufigen Haushaltsführung der Gemeinde Nordharz müssten die Ortsteile selbst dafür sorgen (wir berichteten). Knackpunkt in Stapelburg war offensichtlich weniger der eigentliche Bau aus Sponsorengeldern, sondern dessen zwingend notwendige regelmäßige Betreuung. Dazu hätte sich ein Verein bilden müssen, der das Risiko im Falle von Unfällen und etwaigem Schadensersatz hätte absichern müssen. Dazu bestehe im Ortschaftsrat aber keinerlei Bereitschaft. Die Alternative, den Spielplatz an der Grundschule mit zu nutzen und diesen damit öffentlich zu machen, wurde ebenfalls verworfen. Nachmittags würde dieser von den Hortkindern frequentiert. Außerdem wurde auch Vandalismus in den Abend- und Nachtstunden befürchtet. Rasche: "Wenn nicht noch ein Wunder geschieht, entsteht bei uns definitiv kein Spielplatz."