Stadt Oberharz (bfa). Den Trinkwasserpreis auf die bisherigen 3,90 Euro zu begrenzen, wie jüngst gefordert (s. Ausgabe 3. Mai), sei nur eine Seite des Problems.

Darauf weist Stadtratsmitglied Horst Miska (Bürgerfraktion) aus Benneckenstein hin. Die andere Seite: "Das bedeutet, alle nicht in den 3,90 Euro erfassten Kosten in einen Grundpreis einzurechnen. In der Vergangenheit ist die Einführung eines Grundpreises immer an der überproportionalen Belastung kleiner und mittlerer Abnehmer gescheitert. Wenn man heute den Anteil der Bevölkerung betrachtet, der allein in Grundstücken lebt (und dieser Anteil nimmt immer mehr zu), so nimmt die Belastung nun Größenordnungen an, die nicht mehr zumutbar sind."

Gemeinsam wollen Ratsmitglieder und Verband nun in Abstimmung einen Lösungsweg mit Grundpreis ausarbeiten.