Wäre das Briefwahlergebnis ausschlaggebend gewesen, die Nordharzer müssten am 25. April nicht zur Stichwahl antreten. Doch am Ende der Auszählung aller abgegebenen Wahlscheine schaffte die Favoritin Hannelore Striewski ( Linke ) die notwendigen 50-Prozent-Marke nicht.

Veckenstedt. Die Einwohner im Nordharz müssen am Sonntag, 25. April, nochmals wählen gehen ( wir berichteten ). Die derzeitig im Amt befindliche Bürgermeisterin Hannelore Striewski ( Linke ) trifft dabei auf den parteilosen Hartmut Busch. Zur erneuten Entscheidung an die Urnen sind am Sonntag in einer Woche 7 156 Wahlberechtigte zwischen Stapelburg und Danstedt aufgerufen. Dann jedenfalls reicht die einfache Mehrheit aus.

Veckenstedt hatte mit 41, 8 Prozent zwar die niedrigste Wahlbeteiligung. Allerdings votierten dort 73 Prozent der Wähler für Hannelore Striewski. Da sie diesen Wert nirgends sonst erreichte, landete sie insgesamt auf 43, 1 Prozent. Zum Vergleich : amtlich bestätigt wurden gestern auch die 22, 5 Prozent für den aus Heudeber stammenden Hartmut Busch. Ihn hätten in " seinem " Ortsteil sogar 80 Prozent am liebsten sofort auf den " Nordharzer Chefsessel " gehievt. Bezüglich der Stichwahl ist es ab sofort möglich, Wahlscheine und die Zusendung von Briefwahlunterlagen in der Verwaltung der Gemeinde Nordharz, Straße der Technik 4, Ortsteil Veckenstedt, zu beantragen. Es werden dazu keine neuen Wahlbenachrichtigungskarten verschickt.

Wie bereits durch die Vorstände am vergangenen Sonntag überall informiert, gelten die Wahlbenachrichtigungen vom 11. April auch für die Stichwahl. Der Antrag auf Erteilung eines Wahlscheins sowie die Zusendung von Briefwahlunterlagen kann mit besagter Karte, schriftlich, per Fax, per E-Mail ( einwohnermeldeamt @ gemeinde-nordharz. de ) oder persönlich im Einwohnermeldeamt gestellt werden.