Reddeber ( jni ). Vor sechs Jahren wurde in Reddeber eine Babybörse ins Leben gerufen. Seit etwa vier Jahren wird sie von Daniela Friedrich und Doreen Becker organisiert. Die beiden jungen Mütter verbinden mit dem Ausrichten der Aktion stets eine Spende an die Kindertagesstätte " Die kleinen Strolche " in Reddeber.

Als die Börse damals startete fiel sie entsprechend klein aus. Aber sie entwickelte sich und musste deshalb stets in größere Räume umziehen. Vor gut drei Jahren war selbst das Dorfgemeinschaftshaus zu klein geworden. Da fragten die Organisatorinnen bei Veronika Alb und Henry Schmidt, den Inhabern der Gaststätte " Reddeburg ", nach, ob sie nicht ihren Saal nutzen können. Die Beiden überlegten nicht lange und sagten zu.

Seitdem wird zweimal im Jahr die Gebrauchtwarenbörse im größten Saal des Ortes veranstaltet. Zuletzt am vergangenen Sonnabend. Und es zeigte sich, dass auch die Reddeburg langsam an ihre Grenzen stößt. In den ersten beiden Stunden war es rappelvoll. " Ich glaube, für den Herbst müssen wir uns etwas einfallen lassen ", resümierte deshalb Daniela Friedrich.

Ein Fazit ganz anderer Art zog Carmen Möke, die Chefin der Tagesstätte. Ihr Team unterstützt die Börse ebenfalls, denn die Einkäufer können ihre " Zwerge " während des Basars bei den Erzieherinnen " abgeben ". Im Gastraum werden die Kinder durch die Erzieherinnen betreut. Die " Überstunden " – übrigens unbezahlte - – leisten die Kolleginnen gern, denn der Erlös der Börsen kommt den Kindern zugute. " Wir haben davon schon Kinderfeste mit finanziert oder auch Babystühle und Spielzeug gekauft ", erläuterte Carmen Möke, die sich herzlich bei den Orgainisatorinnen und Helfern bedankte.