Darlingerode ( ru ). Aller guten Dinge sind drei. So auch bei der Wernigeröder Rocknacht, die zum dritten Mal mit Erfolg ausgetragen wurde. Die Sandtalhalle in Darlingerode erwies sich erneut als die richtige Austragungsstätte, das neue Musikkonzept ist von den weit über 200 Fans voll akzeptiert worden.

Nicht im 20-Minuten-Takt wechselten sich diesmal die drei Wernigeröder Bands ab, jede spielte ein gut einstündiges Konzert durch. Zuerst heizte " HardzRockBlue " mit vielen bekannten Oldies ein und ließ die Rocklegenden wie C. C. R ., Rolling Stones und Beatles aufleben. Immer wieder gab es Begeisterungsbekundungen der Fans, wenn Andreas Schubert Solo oder im Duett mit Felix Stackfleth in die Gitarrenseiten griff. Beachtlich das Zusammenspiel, zumal Felix Stackfleth eingesprungen war. " Unser Stammgitarrist André Breuer durfte passen, er hat seinen 30. Geburtstag gefeiert ", sagte Andreas Schubert. So wie er spielten auch Benjamin Busch am Keyboard, Matthias Krause am Bass und Dominik Müller aus Spaß an der Freude und wurden um mehrere Zugaben gebeten. Die Fans waren sich einig : " Herr Schubert wird immer besser. "

Anschließend Bluesrock, modern und energiegeladen – vorgetragen von drei jungen Musikern : dem 18-jährigenBassisten Martin Bartel, dem 19-jährigen Schlagzeuger Richard Günther sowie dem 21-jährigen Gitarristen und Sänger Robin Niehoff. Eindrucksvoll stellten sie bei ihrem Rocknacht-Debüt ihr Potenzial unter Beweis und fühlten sich pudelwohl.

Das Finale bestritt dann " Blocksperga ". Kaum spielte die Mittelalter-Folkband mit ihrer neuen Hymne auf, stürmten die Anhänger vor die Bühne. Die altbekannten Titel sangen alle lautstark mit. Aufhorchen ließen die Lieder der neuen CD, von denen viele aus der Feder des Jüngsten stammen - dem 20-jährigen Schlagzeuger Fabian Ristau. Die Neubesetzung von Jens Loos ( Gitarre ) und Gerald Wirth ( Bass ) erwies sich als Volltreffer für das rockende Bergfolk-Trio Heiko Schilling, Harald Kruft und Steffen Blauwitz. Und weil nicht aller Dinge immer nur drei sein müssen, verabschiedeten sich die Musiker bis zur 4. Rocknacht mit : " Auf Wiedersehen !"