Nach einem Überblick über die Stadt Oberharz am Brocken als Ganzes in der Ausgabe vom 10. Februar wird ab heute in der Volksstimme-Serie Bereich für Bereich vorgestellt. Die Verwaltung wächst erst zusammen, vieles ist noch in Fluss, aber : Die Grundstruktur steht und ist arbeitsfähig.

Elbingerode ( bfa ). " Man kann sagen, wir sind so eine Art Innenministerium im Gefüge der Stadtverwaltung Oberharz ", umreißt Hans-Henning Friedrichs, der Leiter des Hauptamtes Oberharz, sein derzeitiges Arbeitsfeld.

Es umfasst im Kern zwölf Beschäftigte in acht Bereichen ( siehe Kasten ), ist aber quasi übergreifend zuständig. So sind auch die Kindertagesstätten und Horte sowie die Grundschulsekretärinnen in den Ortsteilen – insgesamt 56 Mitarbeiterinnen – beim Hauptamt angesiedelt. Ebenso die Stadtjugendpflege, die Bibliothek und die Seniorenbetreuung. Das Zusammenwachsen der Verwaltung habe erst begonnen, betont Friedrichs, alles sei noch im Fluss – " aber die Grundstruktur steht und ist arbeitsfähig. "

So wurde auch das zunächst noch unterschiedliche Computersystem in Hasselfelde / Benneckenstein und Elbingerode aufeinander abgestimmt. Ähnliches war mit der Telefonanlage bis gestern noch in Arbeit. " Für den Bürger soll es gar kein Unterschied mehr sein, ob er in Hasselfelde oder Elbingerode anruft, wichtig ist, dass die Dienstleistung für ihn schnell und korrekt erfolgt ", so der Hauptamtschef. Gegenwärtig seien einige Mitarbeiter noch in Hasselfelde stationiert, manche arbeiten an sozusagen fliegenden Arbeitsplätzen. Geplant sei, alle Hauptamtsmitarbeiter langfristig in Elbingerode als Sitz der Verwaltung Oberharz zu konzentrieren, ohne dass dadurch eine Leistungslücke oder ein Verlust für die anderen Orte entstehe.