Der Winter inspirierte seit jeher Künstler zu den vielfältigsten Werken. In einer Sonderausstellung im Museum Kleines Schloss zeigen jetzt zwölf Blankenburger Maler, wie sie den Winter in ihrer Heimat sehen.

Blankenburg. Das Kloster Michaelstein, der Regenstein und das Schloss sind nicht nur beliebte Fotomotive. Ende des vergangenen Jahres nahmen sich einmal mehr die Mitglieder des Blankenburger Malzirkels ihrer Heimat an und griffen Sehenswertes aus der Umgebung künstlerisch auf. Ihre Ergebnisse präsentieren sie in einer Sonderausstellung im Museum Kleines Schloss.

Passend zur Jahreszeit wählten sie weihnachtliche und vor allem winterliche Motive aus. " Und das mit erheblicher Perfektion ", bewunderte schon vor Ausstellungsbeginn Museumsleiter Hartmut Wegner die Werke der zwölfköpfigen Künstlergruppe. Besonders beeindruckt ist er von der Vielseitigkeit. So finden sich in der Schau sowohl Ölgemälde, als auch Aquarelle, Pastellzeichnungen, ja selbst Scherenschnitte.

" Unser Malzirkel hat viele Handschriften ", sagt Veronika Schwarzbach, die die Gruppe anleitet, aber jedem Mitglied seine eigene Art zu malen, seine eigene Anschauung und damit die Freiheit zur Entfaltung lässt. " Sie sollen zwar künstlerische Gestaltungsmittel dazu lernen, aber ihre eigene Handschrift behalten ", sagt sie.

Im Namen ihrer Mitstreiter aus Blankenburg und Umgebung lädt sie herzlich ein, sich die Ausstellung anzuschauen. Sie ist noch bis zum 17. Januar dort zu sehen.

Der Blankenburger Malzirkel, der übrigens schon seit 1955 existiert, trifft sich jeweils dienstags ab 16 Uhr im " Alten E-Werk ". Der erste Treff im neuen Jahr ist am 12. Januar. Das Museum Kleines Schloss ist von 11 bis 17 Uhr geöffnet, morgen jedoch erst ab 14 Uhr.