Das 18. Schlittenhunderennen unter dem erstmaligen Motto " Benneckenstein Tradition " war ein voller Erfolg. Über 6000 Besucher, an die 60 Musher aus mehreren Ländern und hunderte Schlittenhunde tummelten sich auf der tief verschneiten Waldschneise. Das nächste Rennen steht für Februar in Hohegeiß an.

Benneckenstein. " Ein traumhaftes Rennen ", schwärmte gestern Nachmittag Rennleiter Wolf-Dieter Polz vom gerade zu Ende gegangenen 18. Wettkampf der reinrassigen Schlittenhunde auf der Benneckensteiner Waldschneise.

Bei herrlichen Schneeverhältnissen, relativ erträglicher Kälte und vor allem gutem Zuspruch der Besucher waren die Schlittenlenker, Musher genannt, gestartet. Über 6000 Gäste, so die Veranstalter, haben das an zwei Tagen stattfindende Rennen miterlebt.

" Ich wusste gar nicht mehr, wie viele Leute sich für unseren Sport interessieren ", so Polz : " Nach Schlammschlacht und Sturmtief und was wir noch alles schon hatten, ein schöner Erfolg !" Mit dazu beigetragen habe auch, dass diesmal nicht über Funk und Fernsehen ständig vor Fahrten in den Harz und Oberharz gewarnt worden sei, so der Chef des Vereins für reinrassige Schlittenhunde in Deutschland. Er informierte weiter, dass das Rennen mit 60 gemeldeten Startern ausgebucht war. Einige Bewerber mussten zum Schutz der Waldschneise abgelehnt werden, einige wenige traten nicht an.

Unter den Teilnehmern waren wieder ein großes Team aus den Niederlanden, eins aus Belgien sowie etliche Europaund Weltklassefahrer. Aber auch lokale Sportfreunde. So schaffte es Michelle Weissgärber aus Benneckenstein, Tochter des immer noch verletzten Schlittenpiloten Mike Justkowiak, auf einen beachtlichen 2. Platz in der Klasse " Skandinavier " Sie brauchte 49, 59 Minuten für die zweimal acht Kilometer. " Skandinavier " heißt, zwei Schlittenhunde ziehen den Starter auf Skiern mit. Vor Michelle Weissgärber war nur Elmar Müller-Simon aus Osterode mit 49, 13 Minuten.

Die beste Zeit des Rennens fuhr Alexander Polz aus Berlin ein. Der Sohn des Rennleiters, hatte sechs Huskies des Niederländers Arie Verschoor vor sich. Sie schafften die 16 km in nur 34, 57 Minuten.

Extra-Dankeschön an die Revierförsterin

Ein Dankeschön der Veranstalter geht an die Starter, die Stadt, das Team des Gasthauses " Waldschlösschen " und alle Helfer. Ein besonderes Dankeschön gilt Benneckensteins Revierförsterin Annette Wirsing. Ihr Team hatte schnell und unproblematisch noch einige umgestürzte Bäume vom Trail geräumt.

Das nächste Schlittenhunderennen ist am 20. / 21. Februar im Benneckensteiner Nachbarort Hohegeiß geplant, sofern dann auch Schnee liegt.