Wernigerode. Nachhaltig wird der Beitrag der Stadt Wernigerode an der " Fachwerk-Triennale 2009 " den über 40 Teilnehmern in Erinnerung bleiben ( wir berichteten ). Mit viel Lob verabschiedeten sich die aus ganz Deutschland angereisten Fachleute. Besonders angetan sei man nicht nur von der Präsentation " klug gestalteter " Quartiere und Höfe in der Innenstadt gewesen, sondern auch vom " perfekten Ablauf ", wie Prof. Manfred Germer, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Historische Fachwerkstädte, hervorhob. Dazu gehörten die Vorträge, das Rahmenprogramm und vor allem der zweistündige Stadtrundgang. Den Tagungsgästen gefiel die tolle Ausschilderung – auf jedes zu besichtigende Objekt wurde mit einem Fachwerk-Triennale-Plakat hingewiesen – die vielseitige Auswahl der Höfe und ganz besonders die erlebte Gastlichkeit.

Die Eigentümer empfi ngen die Experten persönlich, erläuterten die Gestaltungsideen, einige präsentierten historische Fotos ihrer Grundstücke und auch Bilder vom Bauablauf. Gleichzeitig reichten vor allem die Gastronomen unter den Gastgebern einen kleinen Imbiss oder Erfrischungen, so dass es nicht immer leicht war, wie Burkard Rudo als Rundgangsleiter zugab, den straffen Zeitplan einzuhalten. Dass alles so reibungslos gelang, dafür bedankte sich Wernigerodes Baudezernent bei seinen Mitarbeitern mit seiner " Cheforganisatorin " Heike Vehlhaber an der Spitze, wie Rudo betonte. Aber auch bei allen Grundstückseigentümern für ihre Gastfreundschaft und den Partnern der Gemeinschaftsaktion " Höfe halten Hof " – Harzsparkasse, Volksstimme, Gartenamt und Förderverein Bürgerpark.