Ein rundum gelungenes Burgfest feierten die Heimburger Heimatfreunde am Sonnabend bei strahlendem Sonnenschein über der Altenburg. Heimatliche Klänge begleiteten den Nachmittag.

Heimburg. " Ich bin gern in Wald und Flur " – unter dieses Motto hatten die Sängerinnen und Sänger des Heimburger Chores den ersten Teil ihres knapp einstündigen Programms gestellt. Zum Auftakt des traditionellen Burgfestes brachten sie nicht nur viele bekannte Weisen zu Gehör, sondern auch Volkslieder, die fast schon in Vergessenheit geraten sind. Dabei wartete der Chor unter Leitung von Sunhild Minkner noch mit zwei weiteren Überraschungen auf. Zum einen verstärkten ihre Tochter Elisabeth gemeinsam mit den Enkelkindern Arjun ( 11 ) und Annapurna ( 9 ) an diesem Nachmittag das Ensemble. Und zum anderen präsentierten die Sangesfreunde erstmals ihre neue, einheitliche Chorkleidung. Die bunten Tücher der Damen und die Krawatten der Herren wurden mit einem Sonderapplaus bedacht. Sunhild Minkner lud auch alle Anwesenden ein, den Chor zu unterstützen und selbst oder mit Kindern und Enkeln zu den Chorproben vorbeizuschauen.

Bernd Hanke, Chef des Heimatvereins, bedankte sich mit einem großen Blumenstrauß für das Programm. Besonders freute es ihn, dass auch die Bläsergruppe auftrat, obwohl deren langjähriger Leiter Paul Jacobi aus gesundheitlichen Gründen nicht dabei sein konnte. Hanke sandte beste Genesungswünsche vom Burgberg an das Urgestein der Heimburger Blaskapelle.

Nachdem es am Nachmittag ringsum Heimburg geregnet hatte und auch einige Heimburger skeptisch gen Himmel blickten, behielt am Ende der Chef des Heimatvereins Recht : " Alle haben sich geirrt ", freute er sich angesichts der aufbrechenden Wolkendecke, die den Festbesuchern prallen Sonnenschein bescherte.

Unter den Gästen waren neben Margrit Kaufmann, die als Leiterin des Schulverwaltungsamtes Landrat Michael Ermrich vertrat, auch Blankenburgs Bürgermeister Hanns-Michael Noll sowie Hüttenrodes Ortschef Gunter Freystein. Sie erfreuten sich wie die vielen Gäste unter anderem an den Klängen aus dem Bodetal mit dem Harzer Jodlermeister Andreas Knopf und der Trachtengruppe Altenbrak mit ihrem Peitschenknaller sowie an 18 leckeren Torten und Kuchen, die die Heimburger Frauen extra gebacken hatten.

Während das Burgfest den Jahreshöhepunkt des Heimatvereins darstellt, organisiert der 42-köpfge Verein aber auch Wandertage und eine große Busfahrt. In diesem Jahr, so Bernd Hanke, wolle er auch noch ein Skatturnier organisieren. " Das haben wir schon Jahrzehnte nicht mehr gemacht. Wir wollen wieder damit anfangen und hoffen, dass es zu einer Tradition wird. "