Wernigerode ( pwr ). Langjährige Mitglieder des Kommunalparlaments und politische Neueinsteiger teilen sich die 26 Plätze auf der Liste, mit der der Stadtverband der CDU in den Wahlkampf um die begehrten Sitze im Wernigeröder Stadtrat ziehen will. " Ich freue mich, dass wir mit Michael Wiecker, Roland Richter und Christian Reinboth einige namhafte Unternehmer gewinnen konnten ", so Stadtverbands-Chefin Angela Gorr, " das stärkt die traditionell hohe Wirtschaftskompetenz unserer Partei ".

Auf Platz eins der Liste wählten die 48 anwesenden Mitglieder des 140 Personen starken Stadtverbands Uwe-Friedrich Albrecht, der bereits in der jetzigen Wahlperiode das Amt des Stadtratsvorsitzenden inne hat. Auf Platz zwei folgt Angela Gorr und auf Platz drei Reinhard Wurzel. Neu auf der Kandidatenliste sind Thomas Toppel, Musiker im Philharmonischen Kammerorchester, Handwerksmeister Klaus Voigtländer und Bernd Kammler, der sich im Behindertensport engagiert.

Bei der Kommunalwahl am 7. Juni will Christiane Hopstock auf der CDU-Liste für Schierke in den Stadtrat einziehen. Das ist möglich, weil Schierke den Beitrittsvetrag bereits unterzeichnet hat. Durch Karl-Heinz Mänz ist der Ortsteil Silstedt vertreten. Jüngster Bewerber ist mit 21 Jahren der Student André Weber, Vorsitzender des Stadtverbands der Jungen Union.

Zurzeit hat die CDU 13 Sitze im Stadtrat und ist stärkste Fraktion. " Natürlich wollen wir dieses Ergebnis steigern ", so Angela Gorr optimistisch.

" Anders als zum Beispiel bei der Bundestagswahl, bei der die Kandidaten nach der Reihenfolge auf der Liste in das Parlament einziehen, ist hier der Platz auf der Liste nicht unbedingt ausschlaggebend ", erläuterte Wahlleiter Ulrich Goetz, " auch wer weiter hinten steht, hat Chancen, wenn er genügend Stimmen erhält. "

Die CDU-Bundestagskandidatin Heike Brehmer, lobte " die gute Mischung " aus erfahrenen Politikern und Neulingen auf der Liste und sagte Unterstützung im Wahlkampf zu.

Ein Dankeschön an die beiden langjährigen Stadträte Gerhard Eichler und Thomas Schicker, die zur nächsten Wahl nicht mehr antreten. Sie haben in den zurückliegenden Jahren ihrer Stadtratstätigkeit mit hohem Engagement und Sachkompetenz ausgeübt.