Aus dem Bericht von Christoph Hackbeil

  • Gemeindearbeit und Gemeindeaufbau haben in Form von Projekten gute Früchte getragen.

  • Ehrenamtliche Helfer übernehmen mehr Eigenverantwortung.

  • Bei hauptamtlichen Mitarbeitern ist die Bereitschaft zu Fortbildungen gestiegen.

  • Die Anzahl der Gottesdienste hat abgenommen. Immer mehr werden von Prädikanten und Lektoren gehalten.

  • Der Kirchenkreis konnte vielen Gemeinden bei der Instandsetzung ihrer Kirchen und Gemeinderäume helfen.

  • Neben der Kantoreiarbeit verdienen die oft kleinen Kirchenchöre auf dem Land Beachtung. Hier soll eine Projektstelle Unterstützung geben.

  • Es besteht eine gute Zusammenarbeit zwischen Kirchenkreis und Diakonie.

  • Angesichts eines sich festigenden Rechtsextremismus arbeiten Gemeinden und Mitarbeiter in örtlichen Bündnissen für Demokratie und Toleranz mit.

  • Zur diesjährigen Frühjahrstagung der Kreissynode Halberstadt lud kürzlich der Präses Hans Jörg Bauer ins Diakonissen-Mutterhaus Cecilienstift ein.

    Halberstadt. Zu Beginn der Kreissynode wurde Pfarrerin Ruth Ziemer in ihr Amt als Schulpfarrerin eingeführt. Sie ist für den Religionsunterricht an den Gymnasien in Thale und Quedlinburg verantwortlich. Im Kirchenkreis Halberstadt arbeiten insgesamt sieben kirchliche Mitarbeiter mit dem Schwerpunkt Religionsunterricht an staatlichen Schulen.

    Für Superintendent Christoph Hackbeil sollte dies die letzte Synode im Kirchenkreis Halberstadt sein, der er beiwohnte. In seinem Bericht ( siehe Infokasten ) über die vergangenen neun Jahre seiner Amtszeit ließ Hackbeil keinen Zweifel daran, dass angegangene Projekte in richtige Bahnen gelenkt sind und der Kirchenkreis gut aufgestellt ist.

    Siegfried Siegel, bis November 2008 Präses der Synode, sagte in seiner Dankesrede : " Wir verlieren dich als Superintendenten und gewinnen dich als Regionalbischof des Propstsprengels Stendal-Magdeburg. " Sicher war er sich darin, dass vieles unter Christoph Hackbeil gewachsen sei, was vorher nicht denkbar war.

    In diesem Zusammenhang stand die Wahl der Stellvertreter des Superintendenten auf der Tagesordnung. Für den ausscheidenden Pfarrer Martin Genz wurde Gemeindepädagoge Jürgen Vogel aus Kroppenstedt zum 2. Stellvertreter, Pfarrer Hans-Jürgen Kant zum 1. Stellvertreter gewählt. Letzterer wird ab 1. Juli die vakante Stelle des Superintendenten stellvertretend besetzen.

    Für Pfarrer Hans-Jürgen Kant rückt Pfarrer Dr. Ekkehard Steinhäuser in den Kreiskirchenrat auf. Erster Stellvertreter wird Gemeindepädagoge Thomas Klemm. Zum zweiten Stellvertreter wurde die Pfarrerin Gudrun Schlegel gewählt.

    Außerdem auf der Tagesordnung stand unter anderem das Synodalversprechen der erstmals an einer Synode teilnehmenden Mitglieder, die Jahresrechnung 2008, der Beschluss der in den Ausschüssen erarbeiteten Richtlinien für die Ausschüsse und der Bericht von der Landessynode. Präses Bauer informierte die Synodalen darüber, dass ein Nominierungsausschuss für die Neuwahl des Superintendenten seine Arbeit aufgenommen hat. Eine Stellenausschreibung wird in Kürze erscheinen.