41 300 Tonnen Hausmüll, 47000 Tonnen Altholz, 11 000 Tonnen Baum- und Strauchschnitt und 17 300 Tonnen Altpapier – so lautet die Abfallbilanz der Entsorgungswirtschaft des Harzkreises (" enwi ") für 2008. Damit wurde ein ähnliches Niveau wie im Vorjahr erreicht.

Halberstadt ( pwr ). Im Gebiet der Entsorgungswirtschaft des Harzkreises (" enwi ") wurden im Jahr 2008 rund 41 300 Tonnen Hausmüll eingesammelt – heißt es in der Abfallbilanz der " enwi " für das vergangene Jahr. Das entspricht einer Menge von 172 Kilogramm pro Einwohner. Dennoch hat sich diese Menge im Vergleich zu 2007 nicht wesentlich verändert. Der eingesammelte Hausmüll und auch der Sperrmüll werden zur Müllverbrennung in die Anlage Buschhaus bei Helmstedt transportiert.

Insgesamt wurden 4 700 Tonnen Altholz eingesammelt – in etwa so viel wie im Vorjahr. Altholz wird seit September 2005 aus dem Sperrmüll aussortiert und energetisch verwertet. Der restliche Sperrmüll ( z. B. Auslegware, Matratzen oder Polstermöbel ), insgesamt 6 240 Tonnen, wurde ebenfalls in der Verbrennungsanlage bei Helmstedt beseitigt.

Das Aufkommen an Sperrmüll ( inklusive Altholz ) ist 2008 gegenüber dem Jahr 2007 um 173 Tonnen angestiegen. Rund 30 Prozent des Gesamtaufkommens an Sperrmüll werden auf den acht Wertstoffhöfen im Entsorgungsgebiet abgegeben.

Die Menge an eingesammeltem Altpapier bewegt sich auf stabilem Niveau. Das sind rund 17 300 Tonnen. Auf den Wertstoffhöfen ist der Anteil der Altpapiermenge um acht Prozent angestiegen.

Ebenfalls auf den Wertstoffhöfen wurde Metallschrott als Abfall zur Verwertung angenommen. Diese Menge stieg im Vergleich zum Vorjahr um 25 Tonnen auf 499 Tonnen an. Das zeigt, dass auch zur Abgabe dieser Abfallart immer mehr die Wertstoffhöfe genutzt werden.

Am Schadstoffmobil, das zwei- bis dreimal im Jahr durch den Harzkreis tourt, wurden rund 89 Tonnen Schadstoffe angenommen. Die se Menge bewegt sich wie in den letzten Jahren auf einem ähnlichen Niveau. Nahezu unverändert ist die Menge kompostierbarer Abfälle, die der Entsorgungswirtschaft überlassen werden. Fast 11 000 Tonnen an Baum- und Strauchschnitt sowie aus der Weihnachtsbaumsammlung wurden 2008 eingesammelt. Davon kamen über 80 Prozent, das sind fast 9 000 Tonnen, auf den Wertstoffhöfen der " enwi " zusammen. Dies sei erneut ein Beweis, dass das Angebot, Abfälle auf den Wertstoffhöfen abgeben zu können, dem Bedarf der Bevölkerung entspreche, heißt es in einer Pressemitteilung der " enwi ".

Insgesamt wurden durch die " enwi " im vergangenen Jahr 82 000 Tonnen Abfall entsorgt, die ausschließlich aus dem Harzkreis stammen. Davon konnten rund 28 000 Tonnen verwertet werden. Besonders hoch waren dabei die Anteile von Altpapier, kompostierbaren Abfällen sowie Altholz.

Weitere Informationen zu diesem Thema sind bei der Entsorgungsberatung unter der Telefonnummer ( 0 39 41 ) 68 80 45 erhältlich oder auf der Internetseite www. enwi-hz. de