Auf der traditionellen Maiwoche in Herdecke vertiefte eine Blankenburger Abordnung mit Hanns-Michael Noll an der Spitze die Freundschaft zur Ruhrgebietsstadt. Sie soll sogar weiter ausgebaut werden – auf touristischem Gebiet und auf Verwaltungsebene.

Herdecke/Blankenburg (jmü). "Ich bin neugierig hingefahren und sehr überrascht von der Gastfreundschaft der Herdecker", zog Blankenburgs Bürgermeister Hanns-Michael Noll ein durchweg positives Fazit seiner Reise ins Ruhrgebiet. Er war aus Anlass des 20-jährigen Bestehens der Städtefreundschaft zwischen Blankenburg und Herdecke von Bürgermeisterin Dr. Katja Strauss-Köster zur Maiwoche eingeladen worden.

"Wir sind dort sehr willkommen aufgenommen worden, und ich hatte das Gefühl, dass diese Freundschaft wirklich gelebt wird. Das hatte ich bislang unterschätzt", gestand Blankenburgs Stadtoberhaupt nach seiner Rückkehr. Nachdem über 20 Jahre unter anderem die Lions-Clubs und die Tennisfreunde beider Städte Kontakte pflegten, soll dies nun auch auf die Verwaltungen ausgedehnt werden. "Es wird auf Amtsleiterebene Fachgespräche geben", so Noll, der auch die gegenseitige touristische Vermarktung ausbauen möchte. "Viele wissen gar nicht, wie schön Herdecke ist und welche historische Bedeutung die Region dort hat. Herdecke ist eine Reise wert."

Zur Eröffnung der Maiwoche hatte Hanns-Michael Noll den Hammer geschwungen und gemeinsam mit Katja Strauss-Köster das "Maiwochenfass" angestochen.

Besuch im August

60 Programmpunkte eines abwechslungsreichen Veranstaltungsplanes luden mit zahlreichen Informationsständen in der Fußgängerzone und dem historischem Stadtkern zum Entdecken, Genießen und Mitmachen ein.

Auch die Blankenburger Tourist- und Kurinformation war auf dem beliebten Volksfest in Herdecke präsent. Leiterin Regina Schirmer und Christina Grompe von der "Harzer Wandernadel" konnten auch in diesem Jahr zahlreiche Besucher aus Herdecke und aus der Umgebung an ihrem gemeinschaftlichen Stand begrüßen und vom lohnenden Urlaubsziel Blankenburg am Harz überzeugen. Besonders gefragt waren Unterkünfte, Wanderziele und die Sehenswürdigkeiten. Noll, der auch mit Unternehmern aus dem Ruhrgebiet Meinungen austauschen und Kontakte knüpfen konnte, bedankte sich für die herzliche Aufnahme in der Partnerstadt. Er freue sich deshalb auch schon auf den Gegenbesuch von Bürgermeisterin Strauss-Köster zum Altstadtfest im August.