Wolmirstedt l Von Schnee und Eis weit und breit in diesen Tagen keine Spur. Das bedeutet, der Winterdienst in der Ohrestadt ruht. Da drängt sich einem die Frage auf, womit sind die Mitarbeiter des Wirtschaftshofes gegenwärtig beschäftigt?

"Frühjahrsputz" ist bei den Mitarbeitern des Eigenbetriebes der Ohrestadt angesagt. Und dies aus gutem Grund, wie ihr Betriebsleiter Wilfried Frenkel mit einem verschmitzten Lächeln betont. "Das Wetter spielt uns in die Karten, so dass wir im Januar Arbeiten erledigen können, die sonst im Monat März anstehen, vorausgesetzt, dann liegt kein Schnee."

Das heißt, bereits kurz nach dem Jahreswechsel wurde damit begonnen, das Stadtmobiliar frisch aufzupolieren. In der vergangenen Woche wurden nach und nach Bänke im gesamten Stadtgebiet abgebaut. "In unserer Werkstatt", so der Betriebsleiter, "werden sie jetzt aufgearbeitet. Das heißt, die Bänke werden geschliffen, die Bretter bekommen eine neue Holzschutzlasurschicht." Wie Frenkel versichert, werden die anfallenden Reparaturen gleich miterledigt.

Insgesamt sollen in den nächsten Tagen 100 Bänke kritisch beäugt und dann für den Start in den Frühling "aufgearbeitet" werden. "Aber eben nicht nur die Bänke, auch die Papierkörbe", erläutert Wilfried Frenkel, "die 120 Papierkörbe haben es genauso nötig, bekommen eine Rundumerneuerung."

Nicht nur in der Werkstatt herrscht gegenwärtig rege Betriebsamkeit, auch der Eingangsbereich des Wirtschaftshofes wird in diesen Tagen neu gestaltet. Das allein aber ist es noch nicht. Bei diesen wenig winterlichen Temperaturen ist mit dem Baumbeschnitt begonnen worden. So sind im Bereich der Ohrepromenade die Gehölzflächen gesäubert worden, in der Jersleber und Glindenberger Straße waren Mitarbeiter unterwegs, um die Stockaustriebe aus den Bäumen zu beschneiden. Gegenwärt aber sind sie in der Straße Zur Grube anzutreffen. Hier werden die Bäume im Bereich der Parktaschen beschnitten. "Wir bekamen von den Anliegern den Hinweis", so der Betriebsleiter, dass schon zahlreiche Äste in den Parkbereich reinragen. Spätestens zum Ende der Woche wird das Problem gelöst sein."