Brände und technische Hilfeleistungen haben den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Lindhorst im vergangenen Jahr wieder alles abverlangt. Darüber informierte Wehrleiter Gerald Moritz in seinem Rechenschaftsbericht auf der Jahreshauptversammlung.

Lindhorst l Die Lindhorster Feuerwehrleute werden im Einsatzfall immer zeitgleich mit den Colbitzer Kameraden alarmiert. Das war im vergangenen Jahr zehnmal der Fall. "Sechsmal musten wir dabei Brände löschen", stellte Gerald Moritz fest.

Dazu kamen technische Hilfeleistungen bei einem Verkehrsunfall und einem Sturmschaden. Auch beim Juni-Hochwasser waren die Lindhorster Kameraden im Einsatz. Damit sie ihr Handwerk aus dem Effeff beherrschen, treffen sich die Lindhorster Feuerwehrleute einmal in der Woche zur Ausbildung. "Darüber hinaus nahmen 21 Kameraden an einer Kreisausbildung sowie zwei Kameraden an Lehrgängen des Landes teil", informierte der Wehrleiter. Im vergangenen Jahr wurde auch der bereits 2012 installierte Digitalfunk freigeschaltet. "Die SMS-Zusatzalarmierung wurde installiert und ging in Probebetrieb. Dabei stellten wir fest, dass die Alarmierung mehr als vier Minuten dauerte. Mit dem Service SMS-112 wurde inzwischen eine akzeptable Lösung gefunden", berichtete Gerald Moritz.

Kameraden organisierten das Maifeuer am Schlagberg

Die Lindhorster Feuerwehrleute gestalten außerdem aktiv das Gemeindeleben mit. So organisierten sie das traditionelle Maifeuer am Schlagberg und gehörten zu den Veranstaltern des Lindhorster Sommerfestes.

Derzeit sind 15 Kameraden in der Einsatzabteilung aktiv. Dazu kommen 22 Kameraden, davon 10 Frauen, in der Einsatzreserve sowie ein Kamerad in der Alters- und Ehrenabteilung.

Eckhard Liebrecht, stellvertretender Bürgermeister, und Verbandsgemeindewehrleiter Egbert Fitsch zollten den Lindhorster Kameraden Dank und Anerkennung für ihre selbstlose ehrenamtliche Tätigkeit.