Die Kreissynode des evangelischen Kirchenkreises Haldensleben-Wolmirstedt hat am Sonnabend in der Katharinenkirche mehrere Gremien neu gewählt. Als Präses wurde Dieter Lomberg erneut bestätigt.

Wolmirstedt l Es war die erste Synode der neuen, sechs Jahre andauernden, Lesgislaturperiode und in dieser Synode waren Wahlurnen das Hauptrequisit. "Die erste Synode ist immer mit vielen Wahlen ausgefüllt", bestätigt Pfarrer Dieter Kerntopf, der im Kirchenkreis für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist.

Die erste Wahl galt der Besetzung des Präsidiums. Für den Sitz des Präses bekam Dieter Lomberg erneut die meisten Stimmen. Er wird somit auch die künftigen Kreissynoden leiten. Weiterhin wurde Dieter Lomberg als Vertreter des Kirchenkreises in die Synode der evangelischen Kirche Mitteldeutschlands entsandt. In der Kreissynode stehen Dieter Lomberg jedoch Sabine Heeger aus Neuenhofe sowie Johannes Könitz aus Barleben zur Seite.

Kreissynode trifft sich in der Regel zweimal im Jahr

Die Kreissynode trifft sich in der Regel zweimal im Jahr, beschließt den Haushalt des Kirchenkreises und nimmt die Rechnungslegung entgegen. Der ständig fortzuschreibende Stellenplan wird ebenfalls in diesem Gremium beschlossen. Darüber hinaus werden Grundsatzfragen behandelt, die die weitere Arbeit im Kirchenkreis und in den Gemeinden betreffen, sowie Arbeitsaufträge an den Kreiskirchenrat und die Ausschüsse weitergegeben.

Die Kreissynode umfasst derzeit 49 Synodale. 34 Synodale wurden von den Kirchengemeinden gewählt und entsandt. Elf Synodale vertreten die hauptamtlich bei der Kirche angestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den verschiedenen Dienstbereichen. Drei Synodale werden aus den Bereichen Diakonie, Verwaltung und Religionsunterricht berufen. Der Superintendent Uwe Jauch ist Kraft seines Amtes Mitglied der Kreissynode. Der 50. Platz steht einem Jugendsynodalen zur Verfügung. Dieser erhält mit dem 18. Geburtstag Stimmrecht. Bis dahin ist derjenige beratend dabei.

Weiterhin wurde am Sonnabend der Kreiskirchenrat gewählt (siehe Infokasten). "Von den 13 Mitgliedern müssen die ehrenamtlich arbeitenden immer die Mehrheit haben", erklärt Dieter Kerntopf.

Ein wichtiger Punkt der kirchlichen Verwaltungs- und Gestaltungsarbeit ist die Arbeit in den Ausschüssen. Künftig lenken der Bau- und Finanz- ausschuss, der Ausschuss kirchliches Lebens, der Ausschuss für Diakonie und Soziales, der Wahlvorbereitungsausschuss, der Stellenplanausschuss, die Visitationskommission und der Ausschuss "Zukunftswerkstatt 2020" die Geschicke des Kirchenkreises Haldensleben-Wolmirstedt.

In diesen Ausschüssen arbeiten zwischen 8 und 14 ehren- und hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zusammen.

Der Kreiskirchenrat trifft sich monatlich. "Hier werden die dem Kirchenkreis zur Verfügung stehenden Gelder im Baulastfonds und im Strukturfonds auf Antrag der Gemeinden vergeben", so Dieter Kerntopf, "der Kreiskirchenrat berät den Einsatz der Mitarbeitenden im Kirchenkreis und im Religionsunterricht.

Außerdem ist er ein Gremium, welches Gemeinden auf Anfrage berät und Hilfestellung bei Problemen gibt." Der Kreiskirchenrat erteilt auch Aufträge an die Fachausschüsse und wird vom Superintendenten geleitet.

Die Ausschüsse kommen je nach Bedarf zusammen und bereiten Empfehlungen für Entscheidungen im Kreiskirchenrat und in der Kreissynode vor.

Die nächste Kreissynode findet am 24. Mai in Haldensleben statt und wird sich mit der neuen Konzeption der Kinder- und Jugendarbeit im Kirchenkreis beschäftigen. Darüber hinaus wird die Jahresrechnung 2013 vorgestellt und der Rechnungsprüfung zur weiteren Bearbeitung übergeben.