GroßAmmensleben l In der Nacht zu Sonnabend hat es in der Werkhalle eines Metallbaubetriebes gebrannt. Auch am Montag waren die Spuren noch unübersehbar. Ein Mercedes Sprinter und ein Renault Master können nur noch als Skelette bezeichnet werden. Auch die Elektrik der Werkhalle ist hin. An den unter der Decke hängenden Elektrokabeln ist die Isolierung geschmolzen. Ein Ventilator lässt die Flügel hängen, die Halterung der Lampen ist geschmolzen und die Lampenschirme sind zu Boden gestürzt. Der Fußboden der Werkhalle ist mit geschmolzener Plastik und Überresten des Löschwassers bedeckt.

"Wir schätzen den Schaden auf 250000 bis 300000 Euro", sagt Geschäftsführer Volker Niemann. Er vermutet einen technischen Defekt in einem der Fahrzeuge als Brandursache. Das bestätigen die Brandermittler des Landeskriminalamtes und des Polizeireviers Börde nach einer Begutachtung. "Die Experten gehen von einem technischen Defekt an einem der Fahrzeuge aus", sagt Polizeisprecher Joachim Albrecht.

In der Brandnacht waren die Feuerwehren aus Groß Ammensleben, Samswegen und Gutenswegen mit 40 Kameraden vor Ort. Die Löscharbeiten dauerten von 1.12 Uhr bis gegen 5 Uhr früh. "Besondere Vorkommnisse hat es nicht gegeben, der Löscheinsatz ging unproblematisch vonstatten", fasst Gemeindewehrleiter Karl-Heinz Mill zusammen.

Die Arbeiten im Metallbaubetrieb wurden in angrenzende Werkstätten verlagert. Geschäftsführer Volker Niemann, hofft, dass am Mittwoch in der Produktionshalle wieder gearbeitet werden kann.