Wolmirstedt l Am Montagnachmittag ist im Lindhorster Weg eine Wohnung im Erdgeschoss vollständig ausgebrannt. Der Bewohner wurde mit einer Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Zehn Kameraden der Wolmirstedter Feuerwehr waren im Einsatz, weitere sieben Kameraden aus Farsleben unterstützten die Löscharbeiten. Die Brandursache wird heute ermittelt.

Das Feuer war von einer Mieterin des Mehrfamilienhauses entdeckt worden. Sie hatte die Brandmelder des Nachbarn gehört und hatte gesehen, wie Rauch aus den Fenstern unter ihrer Wohnung quoll. "Ich habe an der Tür des Mieters geklingelt und gesagt, dass es aus seinem Fenster heraus qualmt", erzählt die Frau. Der habe genickt, aber nicht weiter reagiert. Daraufhin hat die Mieterin die Feuerwehr alarmiert.

Die Kameraden sind mit Atemschutzmasken in die Wohnung eingerückt. "Eine Person lag direkt hinter der Eingangstür", sagt Einsatzleiter Marco Reinhardt, "sie wurde umgehend ins Krankenhaus gebracht." Eingangsbereich und Wohnzimmer waren stark verraucht. Das Feuer konnte gelöscht werden.

Die anderen Mieter konnten rechtzeitig ins Freie gelangen und blieben unverletzt.

Die Ursache des Brandes ist unklar. "Die Brandursachenermittler werden erst heute ihre Arbeit aufnehmen", sagt Polizeisprecher Joachim Albrecht.

Die Häuser gehören der Wolmirstedter Wohnungsbaugesellschaft (WWG). Geschäftsführer Gerhard Thiede kam sofort zur Brandstelle und schaute sich von außen die verrauchte Wohnung und die gesprungenen Fensterscheiben an. "Die Wohnung ist komplett unbewohnbar", konstatierte er, "sobald der Mieter aus dem Krankenhaus entlassen wird, werden wir ihm einen Ersatzwohnraum anbieten."

Bilder