Letztmalig vor den Kalimandscharo-Festspielen hebt sich am kommenden Sonntag der Vorhang für ein Sonntagsmärchen des Zielitzer Holzhaustheaters. Gespielt wird "Das Tierhäuschen".

Zielitz l Eine "tierische WG" lehrt die Räuber das Fürchten. Das Märchen "Das Tierhäuschen" des russischen Dichters Samuil Marschak kennen viele Kinder und ganz sicher auch viele Eltern aus dem gleichnamigen Bilderbuch.

Die zeitlose Geschichte über Freundschaft und die Kraft der Schwachen war zu Zeiten der DDR in fast jedem Bücherregal zu finden. Über die Jahre hat sie nichts von ihrem Zauber verloren. Quak, der Frosch, Pieps, die Haselmaus, der Igel Schnauf und der Hahn sind nach und nach in ein kleines Haus eingezogen und leben friedlich zusammen. In der Tier-Wohngemeinschaft hat jeder seine Aufgabe: "Die Maus schafft Hafermehl heran, der Frosch bäckt die Pasteten dann und auf dem Fensterbrett der Hahn, der singt ein Lied so laut er kann. Der Igel hält die Wache - so tut jeder seine Sache."

Doch leider bleiben die friedlichen Tiere nicht ungestört. Drei Räuber in Gestalt von Wolf, Fuchs und Bär versuchen, in das kleine Häuschen einzudringen. Sie haben Appetit auf den rotbunten Hahn. Wird es den friedlichen Tieren gelingen, ihr Leben und ihr Häuschen zu verteidigen?

Mit dem Märchenspiel "Das Tierhäuschen" steht am 27. April ab 10.30 Uhr die letzte Vorstellung vor den Kalimandscharo-Festspielen auf dem Spielplan. "Im Mai ist es dann schon viel zu warm, um in dem kleinen Theater zu spielen. Deshalb ziehen die Schauspielschüler mit ihrer neuen Märcheninszenierung auch wieder auf den Salzberg", informierte Sigrid Vorpahl, Leiterin der Zielitzer Kinder- und Jugendschauspielschule. "Karamba, der gestiefelte Kater" wird am Sonnabend, dem 28. Juni, um 10.30 Uhr bei den 15. Kalimandscharo-Festspielen seine Uraufführung haben.

Karten für das vorerst letzte Sonntagsmärchen gibt es an den bekannten Vorverkaufsstellen oder unter www.Holzhaustheater.de.