Generationen von Kindern haben die Traumzauberbaum-Lieder von Reinhard Lakomy schon begeistert. Die sorgten auch bei Grundschülern aus Angern, Burgstall, Colbitz, Rogätz und Zielitz für tolle Stimmung.

Zielitz l Der "Traumzauberbaum" ist eine wahre Erfolgsgeschichte. Die Schriftstellerin Monika Ehrhardt und der Sänger und Komponist Reinhard Lakomy begründeten damit 1980 eine vollkommen neue Gattung Kunst für Kinder - die Geschichtenlieder. Monika Ehrhardts phantasievolle Liedtexte und "Lackys" einfühlsame Melodien begeistern auch heute noch Kinder wie Erwachsene. Leider ist Reinhard Lakomy im vergangenen Jahr viel zu früh verstorben.

"Ich habe ihm versprochen, unser gemeinsames Werk fortzusetzen", sagte Monika Ehrhardt-Lakomy nach dem Traumzauberbaum-Programm, mit dem sie in der Zielitzer Bibliothek die Mädchen und Jungen aus fünf Grundschulen zum Singen, Tanzen und Malen brachte.

Sieben Farben des Regenbogens aufgezählt

Zur Verstärkung hatte sie sich den "Waldwuffel" mitgebracht - Susi Wiemer, Sängerin aus dem Reinhard-Lakomy-Ensemble. Die beiden Künstlerinnen zogen die Kinder gleich in ihren Bann. Die mühten sich das "Schnuppel-Puppel-Moosmutzelchen" fehlerfrei nachzusprechen, malten das Traumland in die Luft oder zählten die sieben Farben des Regenbogens auf (rot, orange, gelb, grün, blau, indigo und violett). Dann sorgten sie für Zauberregen für den durstigen Traumzauberbaum oder spielten hinreißend Musik mit einem Luftorchester. Einen stimmungsvollen Abschluss bildete das gemeinsame Tanzen nach Rock`n`Roll-Klängen.

Alle 14 gemeinsamen Werke sind zu Bestsellern geworden

Reinhard Lakomy hätte das muntere Treiben sicherlich sehr gefreut. "Ich habe 14 Werke mit ihm gemeinsam gemacht", erzählte Monika Ehrhardt-Lakomy nach der "musikalischen Lesung" in der Zielitzer Bibliothek, "alle sind zu Bestsellern geworden und noch heute auf dem Markt." Besonders in den westlichen Bundesländern seien die Lakomy-Programme derzeit sehr gefragt. Dort bestehe offensichtlich noch Nachholbedarf.