Meitzendorf l Rund 80 Jugendfeuerwehrmitglieder haben sich am letzten Sonnabend im Juni zu den 6. Meitzendorfer Wasserspielen auf dem Sportplatz eingefunden. Bei dem Feuerwehrwettkampf der etwas anderen Art geht es Jahr um Jahr vor allem um Geschicklichkeit, Zusammenarbeit und Schnelligkeit. Diesmal traten insgesamt elf Mannschaften gegeneinander an, um einen der drei Pokale zu erringen.

Nach der Ansprache durch Gemeindejugendwart Bernd Heuer wünschte auch Frank Nase im Namen der Gemeinde Barleben viel Spaß und ein "Fairplay". Anschließend führten die Meitzendorfer Brandhüter den Parcours für alle Teilnehmer vor. Zuerst mussten zwei der sechs Mannschaftsmitglieder Wasser durch einen 20 Meter langen C-Druckschlauch fördern. Ihre anderen zwei Mitstreiter warteten nach dem Zielwurf mit Frisbee-Scheiben bereits am anderen Ende des Schlauches. Dort füllten sie das Wasser aus dem Schlauch in mit Löchern gespickte Eimer um.

Währenddessen mussten zwei weitere Kameraden einen C-Druckschlauch ohne Drehungen ausrollen. Nach mehreren Hindernisläufen wurde das restliche Wasser am Ende des Parcours in eine Kübelspritze umgefüllt, um damit ein "brennendes Haus" zu löschen.

Die erbrachten Zeiten wurden nach zwei Läufen zusammengerechnet, womit dann die Sieger feststanden. Den dritten Platz belegte die Haldensleber Jugend mit einer Gesamtzeit von 4 Minuten und 32 Sekunden. Silber holte Eimersleben mit 4 Minuten und 30 Sekunden. Auf dem Siegertreppchen standen diesmal mit 4 Minuten und 22 Sekunden die jungen Brandschützer aus Süplingen. Die Meitzendorfer Jugend belegte den zehnten Platz. Nachdem sie in der ersten Runde auf Platz zwei standen, verlief der zweite Lauf nicht ganz so gut.

Zum Abschluss bombardierten sich die Heranwachsenden traditionell mit Wasserbomben - eine Abkühlung, die allen Freude ins Gesicht schrieb. "Für die Unterstützung der Veranstaltung bedanken wir uns bei dem Förderverein der Ortsfeuerwehr Meitzendorf sowie bei der Gemeinde Barleben", war von den Kameraden zu hören.