Martina Graeveling gewann den Damenpokal des Barleber Schützenvereins. Weiterhin wurde am Sonnabend die "versteckte Fünf" ausgeschossen, ein Spaßpokal, bei dem die Scheibe auf links gedreht wird.

Barleben l Die "versteckte Fünf" ist eine Schießübung, die nicht ganz ernst bewertet wird. Bei dieser Disziplin wird die Schießscheibe auf links gedreht, so dass die Ringe nicht mehr zu erkennen sind. Würden die Schützen wie gewöhnlich die Zehn in der Mitte treffen müssen, wäre die Aufgabe womöglich noch gut zu erfüllen. Sie müssen aber die Fünf treffen. Das ist der Ring, der den Radius des Kreises halbiert. "Jeder hat da so seine Tricks", sagt Martina Graeveling, "meine möchte ich nicht verraten."

Bei diesem "Spaßpokal" hat die Damenpokalsiegerin den zweiten Platz errungen, nach Kathrin Jungmann und vor Christa Herter. Bei den Herren gewann Frank von Zelewski, zweiter wurde Ulrich Dürrmann und den dritten Platz errang Robin Graeveling. Vereinsvorsitzender Ulrich Dürrmann sprach von einem "Wahnsinnsergebnis. Wer nicht mindestens 90 Ringe geschossen hat, hatte keine Chance auf einen Pokal."

Beim klassischen Damenpokal werden die üblichen Fähigkeiten der Schützen gebraucht, nämlich mit dem Kleinkalibergewehr ruhig und konzentriert auf den Ring zu zielen. Den zweiten Platz nach Martina Graeveling erreichte Kathrin Jungmann, den dritten Platz belegte Bärbel Dürrmann.

Die Gedanken der Schützen reichen indes schon in das erste Septemberwochenende hinein. Da wird das traditionelle Schützenfest gefeiert. Im Rahmen dieses Schützenfestes erfolgt das große Volksschießen mit dem Kleinkalibergewehr. Der Sieger dieses Volksschießens darf sich Dorfkönig nennen. Das Volksschießen wird am Donnerstag und Freitag, 4. und 5. September, in der Zeit von 14 bis 18 Uhr auf dem Barleber Schießstand in der Straße Zum Schützenplatz ausgetragen. Die Startgebühr beträgt drei Euro.

Höhepunkte während des Schützenfestes werden dennoch der große Schützenumzug durchs Dorf und das Königsschießen sein.

 

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