Seit Montag wird in der Triftstraße gebuddelt. Um die Kanalisation hier zu erneuern, musste mit der Schließung des Bahnübergangs eine wichtige Verkehrsader gekappt werden. Die Arbeiten sollen bis Ende des Jahres dauern, der Übergang aber zum 10. September freigegeben werden.

Wolmirstedt l Der Kreuzungsbereich der Triftstraße, Parkstraße, Gartenstraße, Vogelstange, einschließlich des Bahnübergangs ist für Kraftfahrzeuge voll gesperrt. Und dieser Zustand wird bis voraussichtlich 10. September bleiben.

"Wir werden alles daran setzen, dass der Termin auch gehalten wird und die anstehenden Kanalarbeiten schnellstmöglich beendet werden", gibt sich Bernd Zabel, Sachgebietsleiter Investition des Wolmirstedter Wasser- und Abwasserzweckverbandes (WWAZ), optimistisch: "Denn wir wissen um die Probleme und Umwege, die nicht nur für die Anlieger mit der Sperrung des Bahnübergangs verbunden sind. Deshalb hatten wir vorbeugend am 7. August auch noch einmal zu einer Bürgerversammlung eingeladen, auf der die Details der Baumaßnahme und der zeitliche Ablauf erläutert wurden. "

Seit Montag ist die Baustelle eingerichtet, damit eine der Verkehrsadern der Stadt unterbrochen. "Das aber ist zwingend erforderlich, denn in den kommenden Wochen und Monaten werden in der Triftstraße, zwischen dem Bahnübergang und der Halle der Freundschaft ein neuer Regenwasserkanal und eine Trinkwasserleitung verlegt", erläutert der Sachgebietsleiter Investition. Die neue Trinkwasserleitung mit einem Durchmesser von 125 Millimeter wird eine Länge von 200 Metern haben. "Im Zuge der Arbeiten", so Bernd Zabel, "werden wir uns, soweit erforderlich, zeitgleich der Rekonstruktion der Hausanschlüsse widmen." Der neue Regenwasserkanal wird eine Länge von 190 Metern besitzen, die Schmutzwasserleitung dagegen wird im Bedarfsfall sukzessive erneuert. Nach Aussagen des Investleiters sind zum gegenwärtigen Stand 25 Meter geplant.

Nach den Kanalbauarbeiten soll noch in diesem Jahr die Straße zwischen Damaschkestraße und Vogelstange auf einer Länge von rund 370 Metern in einer Breite von sechs Metern grundhaft ausgebaut werden. Der Belag aus Beton und Asphalt soll auf diesem Teilstück durch Betonpflaster ersetzt werden.

Im Zuge der Arbeiten werden dann auch gleich die Gehwege saniert, denn der Istzustand lässt sehr zu wünschen übrig. Und stellte schon vor den Kanalbauarbeiten vor allem für alte und gebrechliche Leute eine echte Hürde dar. Aufgrund der Bebauung in diesem Bereich wird der Gehweg später eine Breite von 1,80 bis 2,50 Meter haben.