Hermsdorf l Die neu gebaute Trauerhalle im Schatten der Hermsdorfer Kulturkirche St. Laurentius steht kurz vor der Fertigstellung. Und sie ist ein Schmuckstück geworden.

Die Gemeinde hat 132000 Euro in das Vorhaben investiert, ein Teil davon konnte dank eines erfolgreichen Förderantrages finanziert werden. Laut Angaben des Bauamtes Hohe Börde wird sich an den kalkulierten Kosten "im Großen und Ganzen" nichts ändern. Die Rede ist von "vielleicht 1000 Euro", einer normalen Abweichung für ein Bauprojekt dieser Größenordnung.

Das neue Gebäude ist mit 11,5 mal sieben Metern Außenmaßen deutlich größer als sein maroder Vorgängerbau. Wie geplant ist der Fußboden elektrisch beheizbar. Neben dem Trauerraum sind zwei kleine Nebenräume in den Grundriss integriert worden. Fenster und Tor sind entsprechend den Auflagen der Förderbehörde in Holz gefertigt worden. Die Farbe des Holzes harmoniert prächtig mit der beigefarbenen Fassade und den Dachziegeln in Anthrazit.

Ende dieser Woche soll das Gestühl für die etwa 40 Sitzplätze geliefert werden. Das Gebäude ist komplett fertig. Gleiches gilt für die Außenanlagen, an der lediglich einige Restarbeiten wie die Profilierung des angrenzenden Rasens ausgeführt werden müssen. Auch die Bauarbeiten an der Feldsteinmauer liegen laut Angaben des Bauamtes in den letzten Zügen. Die Mauer schließt die Lücke zwischen Trauerhalle und der Friedhofsmauer, die an der Neuen Straße verläuft.

Neben der Hermsdorfer Trauerfeierhalle plant die Gemeinde Hohe Börde für 2014 auch Umbau- und Erweiterungsarbeiten an den Trauerhallen in Schackensleben und Bebertal. Die Finanzierung dafür steht.