Meitzendorf (kkl) l Die Abfall- entsorgung hat wenig zu tun, sollen in Meitzendorf die Weihnachtsbäume abgeholt werden. Das nehmen die Bürger selbst in die Hand. Oder genauer: Das Weihnachtsbaumverbrennen wird seit Jahren vom Tischtennisverein organisiert. "Ich denke, es ist das elfte Mal, und wir werden auch in Zukunft daran festhalten", sagt Klaus-Dieter Balko, der Vorsitzende des Tischtennisvereins, "denn es ist eine brandheiße Gelegenheit, bei der die Meitzendorfer gern zusammenkommen".

Und dass es sich dabei um eine Tradition handelt, zeigte sich erneut am Dienstag. Fast magnetisch zog es Jung und Alt zum Festplatz. Klaus-Dieter Balko erinnerte sich noch gut an das erste Weihnachtsbaumverbrennen. "Ich hatte gelesen, dass anderenorts die Tradition lebt und fand die Idee zündend. Allerdings herrschte im Gegensatz zu heute damals frostiger Winter. Aber die Stimmung war dennoch ausgelassen", schwärmte der Vorsitzende des Tischtennisvereines, versicherte aber auch, dass die Begeisterung nie nachgelassen hat. "Im Gegenteil, diesmal waren es knapp 200 Bäume, die verbrannt wurden und fast so viele Meitzendorfer schauten dem hitzigen Treiben zu."