Die Vielfältigkeit der kulinarischen Genüsse aus dem Landkreis Börde stand gestern im Mittelpunkt der "Internationalen Grünen Woche" in Berlin. Der Börde-Tag lockte Tausende Besucher in die Halle 23 b der Berliner Messe.

Berlin l Käse aus Vahldorf, Bier aus Colbitz, Süßes aus Oschersleben und Herzhaftes aus Hadmersleben: Die Besucher der Verbrauchermesse "Grüne Woche" in Berlin konnten sich am gestrigen Dienstag einen Überblick darüber verschaffen, was die Börde an kulinarischen Leckereien alles zu bieten hat. Zum dritten Mal fand der Börde-Tag auf dem Berliner Messegelände unter dem Funkturm statt. Zahlreiche Direktvermarkter aus dem Landkreis präsentierten ihre Produkte und auf der Bühne wurde ein buntes Rahmenprogramm geboten. Ob Chorgesang aus Glindenberg, Big-Band-Klänge von der Kreismusikschule "Kurt Masur", Lustiges mit "De Mädels" aus Dahlenwarsleben oder akrobatische Höchstleistungen der jungen Turner vom Wanzleber Bördegymnasium.

Neben den Vertretern aus dem Bereich der Nahrungs- und Genussmittelproduktion wurde aber auch auf touristische Ziele wie die Motorsport-arena im Landkreis Börde hingewiesen.

Auf den Weg in die Bundeshauptstadt hatte sich auch eine Delegation aus dem Landkreis aufgemacht. Vertreter aus Verwaltung und Kreistag konnten sich so vor Ort davon überzeugen, dass die heimischen Produzenten sich bestens in Berlin verkaufen konnten und, dass sich die Börde längst als ein gutes Pflaster für Direktvermarkter aus der Landwirtschaft erwiesen hat

Für Landrat Hans Walker (CDU) hat sich der Börde-Tag längst etabliert. "Das ist eine einmalige Gelegenheit für uns. Der Weg, diese Plattform zu nutzen, hat sich als absolut richtig erwiesen", sagte Walker im Gespräch mit der Volksstimme. "Ich denke, dass wir auch im kommenden Jahr daran festhalten werden", so der Landrat weiter. Denn der Börde-Tag würde sich für jeden einzelnen Anbieter rentieren und auch der Landkreis würde sich langsam einen Namen in Berlin machen. Insgesamt falle sein Fazit daher "rundum positiv" aus.

   

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