Wolmirstedt l Sebastian Sommer, Jugendwart der Freiwilligen Feuerwehr Wolmirstedt, kann sich auf seine Mitglieder verlassen: "Sie sind durchweg mit Feuereifer bei der Sache", so der Jugendwart und verrät auch gleich das Erfolgsrezept: "Jeder Jugendliche bekommt einen Dienstplan in die Hand, wo zum einen die Ausbildung, aber auch gleichzeitig die Freizeitaktivitäten festgeschrieben sind. Und wer in der Ausbildung sein Bestes gibt, ist selbstredend dabei, sind wir außerhalb der Dienstzeit unterwegs."

Wie erst jüngst, als die Jugendwehren aus Wolmirstedt und Glindenberg zu Besuch bei der Flughafenfeuerwehr Leipzig/Halle weilten. Vier Mädchen und 16 Jungen sowie fünf Betreuer waren an Bord, als es in Richtung Leipzig ging. "Für alle, die dabei gewesen sind, das Highlight in diesem Jahr", verriet der Jugendwart.

So haben die Kinder und Jugendlichen bei einer Rundfahrt zunächst das Flughafengelände inspiziert, bevor der Flughafenfeuerwehr ein Besuch abgestattet wurde. So erlebten die Wolmirstedter Starts und Landungen von Flugzeugen hautnah. Die Kameraden der Flughafenfeuerwehr selbst führten ihren "Panther", ein Spezialfahrzeug, bei einer Wasserübung. Wobei die Berufsfeuerwehrleute den Besuchern aus der Ohrestadt auch ihre Übungsanlage zeigten. Wissensdurst macht hungrig. Die Gaststätte "Sandra`s Wertzstube" wurde nicht zufällig angesteuert. Die jungen Gäste wurden hier von der Frau eines Flughafenfeuerwehr-Mitarbeiters bedient. Gestärkt wurde die Heimfahrt angetreten.

Wie Sebastian Sommer abschließend berichtet, wäre der "Ausflug" nach Sachsen gar nicht möglich gewesen, wenn "wir nicht die Hilfe des Kaliwerkes aus Zielitz bekommen hätten". Die Verantwortlichen stellten dem Feuerwehrnachwuchs ein Fahrzeug zur Verfügung, so dass die Reise in großer Zahl angetreten werden konnte.