Barleben l Sachsen-Anhalts einziges Gymnasium mit Mandarin-Chinesisch als Unterrichtsfach bezog Ende August vorigen Jahres seinen Neubau in der Barleber Bahnhofstraße. Das Gebäude, für eine Zahl von 550 Schülern (augenblicklich sind es 380) konzipiert, wurde von der Ecole-Stiftung zur Förderung französisch-deutscher Schulbildung, der Träger der Schule, finanziert. Kostenpunkt: 10,5 Millionen Euro. Über die offizielle Einweihung mit dem Ministerpräsidenten und dem Botschafter Kanadas am 2. September und das Eröffnungsfest am 3. September hinaus sind zwischenzeitlich viele Führungen durch das auf einer Industriebrache errichtete Haus durchgeführt worden. Auch den Mitgliedern der Freien Demokratischen Partei in der Börde stand das Gebäude bei ihrem diesjährigen Dreikönigstreffen zur Besichtigung offen. Haustechniker Ingmar Schulze übernahm die Führung durch die einzelnen Fachkabinette, gestattete einen Ausflug auf die Dachterrasse in Nachbarschaft von Kunstsaal und Lehrerzimmer, schloss auch die Mensa mit 160 Plätzen auf und gab Erläuterungen zur Pausenversorgung.
Wie Schulze anschaulich vermittelte, verschwand mit dem neuen Gebäude des freien Schulträgers ein altehrwürdiges Medium der deutschen Schulkultur: die Tafelkreide. Stattdessen wurden alle 24 Klässenräume mit interaktiven Tafeln ausgestattet. Sie ermöglichen neben der normalen Erarbeitung eines Tafelbildes die Arbeit im Internet, das direkte Präsentieren von Arbeitsergebnissen am Computer, das Zeigen von Filmen und vieles andere mehr.
Der Vorteil dieser Arbeitsweise im Unterricht ist das problemlose Speichern aller Tafelbilder und ihr Versenden an beliebige Orte. Damit können Schüler, die erkrankt sind oder sich zeitweise im Ausland aufhalten, Zugriff auf das aktuelle Unterrichtsgeschehen nehmen. Die mit den Tafeln vernetzte elektronische Lernplattform ermöglicht es Lehrkräften, Zusatzmaterialen, Hausaufgaben oder Material für Gruppenarbeit zu hinterlegen.

Ganz nebenbei wird der Unterricht auch für Eltern nachvollziehbarer.
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Der Tunnel kommt doch ....! Die Typen vom BUND (die noch auf Kosten der Steuerzahler agieren) machen die ganze Thematik TUNNEL um das doppelte teurer. Das diese "Fraktion" nicht endlich beiseite geschoben wird, ist mir unverständlich. Was ist das bloß für eine Gesellschaft ?! Zu DDR-Zeiten war dieser tunnel im Gespräch, weil er gebraucht wurde und gebraucht wird. Nur mit dem Unterschied, die DDR hatte kein Geld. Man kann nur hoffen, dass die Verantwortlichen die Sache durchziehen !
Vergesst die inzwischen verschwundenen Museen nicht! Da gehen große Kostbarkeiten verloren - wie im Fall des in Sachsen-Anhalt einmaligen und großen Natur- und Völkerkunde-Museums "Julius Riemer" in Wittenberg. Das hat inzwischen geschlossen und es steht in den Sternen, ob es je wieder in annähernd der Größenordnung zu sehen sein wird wie bisher. Siehe auch www.riemer-museum.de - die Webseite der Bürgerinitiative, die versucht, das Museum zu retten. Dort gibt es auch eine Fotogalerie (im Aufbau) über die breit gefächerte Sammlung kostbarer und kostbarster Zeugen der Entwicklung des Lebens und vor allem der Menschheitskultur.