• 24. Juli 2014


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Samsweger Milchviehanlage für praktische Zwischenprüfung der Tierwirte-Azubis ausgewählt


Futterration abhängig von Milchleistung

12.04.2012 04:19 Uhr |


Von Klaus Dalichow


Zum praktischen Prüfungsteil gehörte für Marko Schreyer - hier mit Renate Buhle und Gabriele Franke - gestern auch die Beurteilung der Tierleistungskarte. Genauso musste der Prüfling Ohrmarke sowie Rinderbegleitschein lesen und erklären können.

Zum praktischen Prüfungsteil gehörte für Marko Schreyer - hier mit Renate Buhle und Gabriele Franke - gestern auch die Beurteilung der Tierleistungskarte. Genauso musste der Prüfling Ohrmarke sowie Rinderbegleitschein lesen und erklären können. | Foto: Klaus Dalichow Zum praktischen Prüfungsteil gehörte für Marko Schreyer - hier mit Renate Buhle und Gabriele Franke - gestern auch die Beurteilung der Tierleistungskarte. Genauso musste der Prüfling Ohrmarke sowie Rinderbegleitschein lesen und erklären können. | Foto: Klaus Dalichow

Acht junge Menschen in der Ausbildung zum Tierwirt, Fachrichtung Rinderhaltung, absolvierten gestern auf dem Gelände der Ohreland KG in Samswegen ihre praktische Zwischenprüfung.

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Samswegen l Martin Barner absolviert seine Lehre als Tierwirt bei Vater Wolfgang und Mutter Roswitha in Wasserleben im Nordharz. Die Eltern unterhalten dort einen Milchproduktionsbetrieb. Martin möchte in ihre Fußstapfen treten. Die Hälfte der Lehrzeit ist herum. Es steht die Zwischenprüfung an. "Sie ist eine Bestandsaufnahme und zeigt, welche Stärken aber auch Defizite der Lehrling hat", so Gabriele Liermann vom Amt für Landwirtschaft in Dessau-Rosslau, bei der die Federführung für den gestrigen Prüfungstermin auf dem Gelände der Milchviehanlage unweit des Samsweger Sportplatzes lag.

Der Tierwirt ist ein anerkannter Ausbildungsberuf. Die praktische Zwischenprüfung besteht aus zwei Teilen. Kerstin Klugmann und Doris Rodenbeck nahmen bei Martin den Teil Fütterung ab. Dabei hatte der Lehrling Pflanzen wie Luzerne oder Gerste mit ihren langen Grannen zu bestimmen. Und es ging um das Auswiegen von Futtermittelkomponenten. Die Futterration einer Kuh ist abhängig von ihrem Gewicht und ihrer Milchleistung. Martin wusste, dass eine Kuh die am Tag 30 Kilo Milch gibt, 45 Kilo Futter benötigt. Verfüttert wird ein Mix unter anderem aus Maissilage, Sojaschrot, Heu und Mineralstoff.

Szenenwechsel wir von der Futtermittellagerhalle in den gegenüberliegenden Kuhstall: Hier legt Marko Schreyer, Jahrgang 1994, gerade den Prüfungspart Gesundheitskontrolle ab. Tierwirte haben auch dafür zu sorgen, dass die ihnen anvertrauten Rinder nicht erkranken. Marko hat gegenüber Renate Buhle und Gabriele Franke vom Prüfungsausschuss die Klimafaktoren der Stallanlage zu beurteilen. Es geht um hinreichend Licht, eine für die Kühe angenehme Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Außerdem ist die Schadgaskonzentration einzuschätzen. Es darf nicht sein, dass ein Trecker sein schädliches Kohlendioxid in die Tierhaltungsanlage pustet.

Marko Schreyer vertritt übrigens nächste Woche die sachsen-anhaltinischen Landesfarben beim Bundesleistungsmelken des Berufsnachwuchses im Landwirtschaftszentrum Haus Düsse im nordrhein-westfälischen Soest. Der Azubi im zweiten Lehrjahr von der APRO Derenburg-Heimburg sammelte beim Landeswettbewerb die meisten Zähler für seine Leistungen. Er versteht es, Kühe zügig und schonend von ihrer Milch zu erleichtern. Nicht zuletzt um den Zelltest durchzuführen. Das ist eine vergleichsweise einfache Methode, kranken Tieren auf die Spur zu kommen.

Die Ohreland KG wurde als Standort für die praktische Zwischenprüfung der Tierwirte ausgesucht, weil der Betrieb selbst seit Jahren ausbildet. Augenblicklich haben fünf Lehrlinge einen Ausbildungsvertrag. Darunter befindet sich ein Tierwirt in der Fachrichtung Rinderhaltung. Betriebsleiter Christoph Cossmann will ab 1. August zwei weitere Ausbildungsstellen zur Verfügung stellen. Bewerber benötigen einen Haupt- oder Realschulabschluss und "dürfen sich vor Schichtarbeit oder dreckiger Arbeit nicht scheuen", so Cossmann.



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Copyright © Volksstimme 2014
Dokument erstellt am 2012-04-12 04:19:24
Letzte Änderung am 2012-04-12 04:19:24

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von sigfrid2 am 23.07.2014, 18:16 Uhr

Sicher sollte der Gartenverein und die Stadt ihre Informationspolitik überdenken. Doch ganz so wie der Gartenpächter Moser die Situation mit "enteignet" und Weiterverkaufsverbot beschreibt, ist sie ja nun nicht. Schließlich gehörte die Gartenfläche den Gärtner nicht und war nur von der Stadt gegen einen Pachtzins gepachtet. Bei den genannten Summen geht es ja nur um das Invetar, dass die Pächter auf die Parzelle gestellt haben und für das sie vielleicht von einem Nachnutzer gerne Abstand hätten. Zu einen haben die Gartenfreunde dieses auch Jahre lang nutzen können und zum anderen hindert sie niemand daran, dieses bei Aufgabe an jemanden zu veräußern, der es abbaut und zu einer anderen Gartenanlage mitnimmt. Selbstabholer finden sich da sicher für die verschiedensten Dinge, von Gartenmöbeln über Gehwegplatten. Und umso besser, wen n der Rückbau so stattfindet. Erspart es doch Abriss- und Entsorgungkosten für die Allgemeinheit und verringert auch die eventuell umzulegenden Kosten für die ehemaligen Pächter.

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