Die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Lindhorst trafen sich am Freitag zu ihrer Jahreshauptversammlung. Im Bürgerhaus ging es dabei um eine Bilanz des vergangenen Jahres und um den Dienst- und Ausbildungsplan 2011.

Lindhorst. Bevor Wehrleiter Gerald Moritz seinen Rechenschaftsbericht vortrug, begrüßte er unter herzlichem Applaus seinen Stellvertreter. Andreas Ullrich war erst wenige Stunden zuvor von seinem Afghanistan-Einsatz zurückgekehrt. Außerdem beging er kürzlich seinen 30. Geburtstag. "Ich freue mich, wieder bei euch zu sein", war Andreas Ullrich sichtlich gerührt, "es ist schon ein scharfer Schnitt vom dortigen Einsatzszenario bis hierher in eure Mitte", bedankte er sich auch für die Geburtstagswünsche und -geschenke.

Dann ging Gerald Moritz auf das Einsatzgeschehen im vergangenen Jahr ein. "Gegenüber 2009 hatten wir acht Einsätze mehr", so der Wehrleiter, der aber darauf verwies, dass das in erster Linie auf die Beseitigung von gefährlichem Schneebruch in den Wintermonaten zurückzuführen sei. Die Lindhorster Kameraden wurden aber auch zu drei Brandeinsätzen gerufen, einem Heckenbrand, einem Scheunenbrand sowie einem Waldbrand.

"Inklusive der Einsätze sowie der Zeit für Ausbildung und Schulungen haben unsere Kameradinnen und Kameraden 428 Stunden ihrer Freizeit für das Ehrenamt Feuerwehr aufgebracht", rechnete Gerald Moritz vor.

Nicht nur diese Zahl veranlasste Verbandsgemeindebürgermeister Thomas Schmette dazu, sich mit herzlichen Worten für die Einsatzbereitschaft der Lindhorster Feuerwehrleute zu bedanken. Er erinnerte auch an einige Neuerungen. So stellt die Verbandsgemeinde für jede Feuerwehr-Jahreshauptversammlung 200 Euro zur Verfügung, gibt es eine einheitliche Satzung zur Ehrung der Jubilare sowie ein zentrales Sommerlager für die Elbe-Heide-Jugendwehren.