Zielitz. " Wegen ihrer ausgezeichneten Ausbildungsergebnisse haben wir den Antrag an die IHK gestellt, dass Dominique Nitzer ihre Ausbildung sechs Monate früher abschließen kann ", informiert Nicole Jacob von der Personalabteilung des Kaliwerkes Zielitz. Dem Antrag war stattgegeben worden und Dominique Nitzer konnte das in sie gesetzte Vertrauen rechtfertigen. Sie erreichte bei der Abschlussprüfung vor zwei Wochen mit 96 Prozent die Note eins.

Im August 2007 hatte die jetzt 20-jährige Zielitzerin ihre kaufmännische Ausbildung im Kaliwerk begonnen. Dabei durchlief sie viele Bereiche im Unternehmen. " Ich war zwölf Wochen im Absatz und im Versand, war in der Anlagenbuchhaltung ebenso tätig wie im Controlling oder im Personalwesen ", erzählt Dominique Nitzer, die während ihrer Ausbildung auch im Kraftwerk, im Ideenbüro, in der Hauptwerkstatt und sogar für eine Woche im Magazin untertage tätig war. " Am besten hat es mir in der Materialwirtschaft gefallen ", verriet sie. Dort hat sie inzwischen auch einen festen Arbeitsplatz bekommen.

" Frau Nitzer ist im Bereich Einkauf bereits voll integriert ", freut sich Markus Bock, Leiter kaufmännische Funktionen im Kaliwerk, über die nahtlose Besetzung einer Stelle, die durch die passive Phase der Altersteilzeit einer Mitarbeiterin frei geworden war. Dominique Nitzer kümmert sich jetzt als Sachbearbeiterin unter anderem um den Einkauf von Chemikalien und Artikeln für die Arbeitssicherheit. " Sie hat sich auch schon beim Audit für die Zertifizierung unseres neuen, lebensmitteltauglichen Kaliumchlorids bewährt ", lobt Markus Bock. Er informiert, dass Dominique Nitzer zukünftig Gefahrstoffbeauftragte im Bereich Materialwirtschaft werden soll.

Das kommt nicht von ungefähr, denn die Zielitzerin ist seit 14 Jahren aktiv in der Freiwilligen Feuerwehr Zielitz tätig. Inzwischen trägt sie bereits den Dienstgrad einer Oberfeuerwehrfrau. Damit bleibt Dominique Nitzer der Familientradition treu. Denn Vati Horst Nitzer als Kreisbrandmeister und Mutti Heike Nitzer als Zugführerin des Logistikzuges der Kreisfeuerwehrbereitschaft sind ebenfalls eng mit der Feuerwehr verbunden.

" Das ehrenamtliche Engagement habe ich bestimmt auch von meiner Oma Dorli Bierhals geerbt, die sicher allen Blutspendern in der Region bekannt sein dürfte ", sagt Dominique Nitzer.