Farsleben. Seit gut einem Jahr gehört die Gemeinde Farsleben nun offiziell als Ortschaft zur Stadt Wolmirstedt. Nach mehrjähriger Zusammenarbeit in einer Verwaltungsgemeinschaft hatten Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Zander und Ortsbürgermeister Klaus Böhnke Ende November 2008 den Gebietsänderungsvertrag unterzeichnet und damit die Eingemeindung zum 1. Januar 2009 endgültig festgeschrieben.

Böhnke selbst zieht ein Jahr nach dem Zusammenschluss eine positive Bilanz. " Natürlich gibt es immer Verbesserungspotenzial, aber grundsätzlich haben wir fast alles, was vorher angeschoben und im Gebietsänderungsvertrag festgelegt wurde, nach der Eingemeindung auch umsetzen können. Zum Beispiel die finanzielle

Unterstützung unserer Vereine oder den Umbau der Kita ‚ Weinbergwichtel ‘. "

Der erste Bauabschnitt für den Um- und Ausbau des Krippenbereiches der Kindereinrichtung läuft und soll noch im ersten Quartal des gerade begonnenen Jahres fertiggestellt werden.

" Was wir unbedingt noch umsetzen wollen, ist der zweite Bauabschnitt, also der Umbau und die Umrüstung der ‚ alten ‘ Kita ", wirft Klaus Böhnke einen Blick voraus. " Meine Vorstellung ist, dass wir – wenn es finanziell machbar ist – noch in diesem Jahr die Planungsphase anschieben und dann 2011 den zweiten Bauabschnitt verwirklichen können. Ich denke, das ist auch halbwegs realistisch ", so der Farsleber Ortsbürgermeister.

Alle weiteren für Farsleben geplanten Vorhaben seien laut Böhnke nur " kleine Verbesserungen " im Ortsbild, die man auf einem Rundgang mit dem Ortschaftsrat bereits gemeinsam festgelegt hätte. Dazu zählt beispielsweise die Barrierefreiheit, " also das Absenken von Borden, damit die Senioren mit ihren Rollatoren oder Mütter mit Kinderwagen noch besser die Straßen überqueren können ".