Der Ortschaftsrat Barleben hat vorgestern einer Vorzugsvariante für den grundhaften Ausbau des Helldammes seine Zustimmung gegeben. In die geänderten Planungsunterlagen sind bereits Hinweise der Anrainer eingeflossen. Eine Anliegerversammlung gibt es trotzdem noch, schließlich werden die Grundstückseigentümer durch Anwendung der Beitragssatzung an den Ausbaukosten beteiligt.

Barleben. Für die Anwohner des Helldammes soll sich das Straßenbild vor der Haustür verbessern. Der bauliche Zustand dieser Anliegerstraße ist schlecht. Den ersten, 100 Meter langen Teil, ausgehend von der Meitzendorfer Straße, kennzeichnet Bitumenbelag. Hochborde trennen die Seitenbereiche von der Fahrbahn ab. Der übrige, 200 Meter lange Abschnitt bis zu den Gleisanlagen der Deutschen Bahn, ist unbefestigt und lediglich mit einer Schotterdecke überzogen. Die Gemeinde plant den regelkonformen Ausbau für den Begegnungsfall Pkw-Lkw, das heißt die Fahrbahn bekommt eine Breite von 4,75 Meter, sie wird künftig fischgrätartig mit grauen Betonsteinen ausgelegt sein. Der Gehweg auf der Westseite wird 1,80 Meter breit und mit Rechteckpflaster der Farbe Herbstbunt befestigt. Er soll bis zur ersten Gartenanlage reichen.Im übrigen Bereich wird darauf verzichtet. Zwischen den beiden Kleingartenanlagen wird eine multifunktionale Fläche geschaffen, die als Parkraum für die Allgemeinheit dienen soll (14 Parkstände in Senkrechtaufstellung). Gegenwärtig stellt der Helldamm für tonnenschwere Lkw (zum Beispiel dreiachsige Müllfahrzeuge) eine Sackgasse dar. Das wird sich durch die Schaffung eines Wendehammers westlich vor den Gleisanlagen ändern. Da die Straßenbeleuchtung an den Masten der E.ON Avacon in keiner Weise mehr den technischen Erfordernissen entspricht, wird auch sie gegen moderne Leuchtmittelaufsätze mit LED ausgetauscht. Komplett verzichtet wird auf eine straßenbegleitende Begrünung. Gedacht war kleinkronige Bäume (z. B. Blutpflaume) zu setzen, Rasen anzusäen oder Bodendecker zu pflanzen. Vermutlich über die Sommermonate werden laut Bau- und Serviceamt die Arbeiten am Straßenkörper und den Nebenanlagen ausgeführt. Vorher lässt der Abwasserzweckverband aus Wolmirstedt neue Kanäle und Trinkwasserleitungen verlegen.