Wolmirstedt. Gastiert die Puppenbühne der Geschwister Noldin im Schlosskeller, dann kommen die Eltern mit ihren Kinder gleich scharenweise. Auch gestern, am sonnigen Januar-Sonntagnachmittag, waren selbst die Stehplätze voll. Die Geschichte, die auf der Puppenbühne gespielt wurde, war ebenso zeitlos wie liebenswürdig, nämlich Pippi Langstrumpf von Astrid Lindgren.

Pippi lebt allein in der Villa Kunterbunt, naja fast. Das rothaarige Mädchen mit den verschiedenen Strümpfen besitzt einen Schatz ihres Seeräuber-Papas, zu ihr gehören außerdem das Pferd Kleiner Onkel und der Affe Herr Nielsen. Und sie freundet sich schnell mit den Nachbarskindern Tom und Annika an. So ein Verbund macht stark. Erfolgreich verteidigen sie sich gegen die Dame vom Kinderheim, die Pippi an die Freiheit will und gegen gruselige Einbrecher, die scharf auf den Seeräuber-Schatz sind.

Die Kinder im Schlosskeller waren eindeutig auf Pippis Seite und fieberten mit dem starken Mädchen mit.

Die Puppen der Geschwister Noldin hüpfen farbenfroh und fröhlich über die Bühne und ein bisschen ist so ein Puppentheater inzwischen wie ein Kinobesuch, denn auch dort wurden große Tüten Popcorn verkauft. Die meisten Kinder aber verzichteten darauf, sie waren einfach gespannt auf die hübsch erzählte Geschichte.

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