Wolmirstedt (kl). Aufgrund der gegenwärtigen extremen Hochwasserlage übernahm gestern der Landkreis Börde mit Erreichen der Hochwasserwarnstufe 4 die Koordinierung des Einsatzes an den gefährdeten Abschnitten im Kreisgebiet. Das bedeutet, am Dienstag kam auch erstmals der Katastrophenstab in der Kreisstadt in Haldensleben zusammen, um über die Lage zu beraten. Mit am Tisch saß Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Zander, der deswegen eine langfristig geplante Dienstreise strich: "Denn mit dem Ortsteil Glindenberg gehört nun auch die Elbe zu unserem Eintzugsbereich", so Wolmirstedts Bürgermeister, "wo aufgrund des Hochwassers seit Montag die Deichwache rund um die Uhr im Einsatz ist."

Dennoch sieht der Bürgermeister die Situation noch relativ entspannt: "Wir sind in der Stadt für den Ernstfall gewappnet. Das trifft auch auf die Ohre zu, wo wir seit gestern gezielt einmal am Tag durch Mitarbeiter der Stadtverwaltung die Deiche genau inspizieren."