"Barleben ist auf dem Weg zu einer Gesundheitskommune" so stand es am 28. Januar in der Volksstimme. Zu diesem Artikel erhielt die Redaktion ein Schreiben von Michael Madjera aus Ebendorf. In seinem Brief heißt es:

In der Tat, ein richtungsweisendes Vorhaben, das Beispiel machen sollte, weil dadurch der Verwaltung und der Kommunalpolitik die Möglichkeit gegeben wird, Initiativen zu ergreifen und Entscheidungen zu treffen, die sich an den Bedürfnissen der Bürger orientieren.

Ein kleiner Zusatz ist jedoch angebracht, den ein weiteres Zitat aus der Antike einleiten soll: "Mens sana in corpore sano" (ein gesunder Geist in einem gesunden Körper).

Wenn von Gesundheit gesprochen wird, denken die Meisten an das physische Wohl. So bezieht sich der Artikel auch auf die "Gesundheit im psychischen Bereich". Der Mensch und damit auch die menschliche Gemeinschaft kann aber nur dann zu einer harmonischen Einheit werden, wenn auch die Psyche, das spirituelle Ich "gesund" ist. Der geistige Habitus ist die Grundlage für Kreativität und Schaffenskraft, der im physischen Sein umgesetzt wird.

Insofern sollte auch deutlich darauf hingewirkt werden, den Weg zu einer geistig gesunden Kommune zu suchen. Und dazu gehört vor allem eine kulturelle Entwicklung, getragen von einem qualitativ gehaltvollen und breit gefächerten kulturellen Angebot aller Genres. Es gibt diesbezüglich bereits gute Arbeit - aber da ist auch noch viel Raum für weitere Entwicklungen. Bemühen wir uns also um ein "mens sana in communitatem sana" (ein gesunder Geist in einer gesunden Kommune/Gemeinschaft).