Glindenberg (uhö). Fröhliches Kinderlachen war am Dienstag im elbnahen Wald bei Glindenberg zu hören. Zum Abschluss des Waldfuchsprojektes der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, an dem die Kita "Kleine Elbstrolche" Glindenberg nun schon zum zweiten Mal teilnimmt, waren die Maxis und die mittlere Gruppe zusammen mit ihren Betreuerinnen in den Wald gekommen. Dort wollten sie, gemeinsam mit den Forstleuten des Betreuungsforstamtes Letzlingen und den Mitgliedern der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, ihre Kenntnisse über alles, was es im Wald so zu sehen gibt, vertiefen.

Insgesamt waren für den Rundgang fünf Haltepunkte vorbereitet. In kleine Gruppen aufgeteilt, zogen die Kinder dann von einer Station zur nächsten. An der "Fühlbox" bei Holger Peine mussten die Produkte des Waldes, zum Beispiel Zapfen und Rinde, ertastet werden. Bei Peter Denecke wurden nochmals die jagdbaren Tiere vorgestellt, bei Gerd Matzke ging es um die Vögel des Waldes, bei Ulrich Höhne waren die Kenntnisse über die Bäume und Sträucher gefragt. Und bei Simone Bruckert die sportlichen Fähigkeiten, denn es mussten Zapfen über drei Meter in einen Eimer plaziert werden. An der Station von Hagen Schröder gab es dann interessante Malhefte und Bilder der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, beispielsweise über die Bäume des Jahres 2009 und 2010.

Am Ende der für die Kinder doch ein wenig anstrengenden Tour gab es natürlich eine angemessene Stärkung aus dem Bollerwagen. Und es gab vor allem für jedes Kind eine Urkunde über die erfolgreiche Teilnahme an den diesjährigen Projekttagen. Sie wurde überreicht durch Holger Peine vom Betreuungsforstamt Letzlingen, das die ganze Aktion mit großem Engagement vorbereitet und geleitet hat. Nun hoffen alle, dass es auch 2011 wieder solche spannenden Wald-Projekttage geben wird.