Wolmirstedt bekommt eine neue Zweifeld-Sporthalle. Den Fördermittelbescheid in Höhe von 868 000 Euro überreichte gestern Gerlinde Kuppe, Ministerin für Gesundheit und Soziales, an Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Zander. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 2, 2 Millionen Euro. Der Baubeginn wird voraussichtlich im Frühjahr 2010 in der Meseberger Straße erfolgen.

Wolmirstedt. Der Aufschrei im Rathaus gestern Mittag war verhalten, aber die Freude dafür riesig : Wolmirstedt bekommt seine langersehnte Zweifeld-Sporthalle. Die Kosten belaufen sich auf etwa 2, 3 Millionen Euro. Die Nutznießer der neuen Halle werden die Schulen, aber auch die Sportvereine der Stadt sein.

Die gute Nachricht – in Form eines Fördermittelbescheides – überbrachte die Ministerin für Gesundheit und Soziales, Gerlinde Kuppe, ganz persönlich : " Es ist mir eine große Freude, denn ich weiß, Wolmirstedt ist eine sportbegeisterte Stadt und braucht die Sporthalle. Mit diesem Neubau, davon bin ich fest überzeugt, wird die Ohrestadt einen zusätzlichen Schub erfahren. " So Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Zander, " denn es war ein langer Weg, bis endlich die Fördermittel bewilligt waren. Jetzt aber sind wir in der Stadt einfach nur glücklich, dass die Sporthalle gebaut werden kann. " Der Bürgermeister verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass der Landkreis, damals noch der Ohrekreis, seine volle Unterstützung zugesagt hat und insgesamt 1, 1 Millionen Euro beisteuert. " Damit sind wir als Stadt in der Lage, den Eigenanteil von 250 000 Euro aufzubringen. "

Was wiederum Gutenberg-Schulleiter Helmut Thiel gleich dreifach freut : " Denn nicht nur als Ganztagsschule partizipieren wir von der neuen Sporthalle. Auch der Freizeitsportbereich, dabei denke ich nicht nur an die Hobbykicker, profitiert von dem Neubau. Na, und die älteren Bürger, die sich in immer größerem Maße dem Sport verschreiben, werden dann beste und vor allem altersgerechte Bedingungen vorfinden. "

Wie die künftige Zweifeld-Sporthalle einmal aussehen wird, erläuterte Bauamtsleiterin Sabine Bednorz : " Die Halle stellt einen Ersatzneubau für die alte und desolate Sporthalle der Johannes-Gutenberg-Ganztagsschule dar. " Was dagegen nur Experten etwas sagt : Die Sporthalle wird mit asymmetrisch teilbaren Spielfeldern errichtet. Wichtig : Die Lichte Höhe beträgt sieben Meter, um alle Ballsportarten zu ermöglichen. Das Bauwerk wird optisch in zwei Gebäudeteile gegliedert sein, das heißt in den Sozial- und den Sporthallentrakt. Dann versicherte die Bauamtsleiterin, dass in den nächsten Tagen die Ausschreibungen ausgelost werden, " so dass im Frühjahr 2010 der symbolische Spatenstich erfolgen kann ".