Landkreis Börde. Die Wirtschaftskrise ist auch auf den Autobahnen zu spüren. Das zeigen die aktuellen Zahlen des Autobahnreviers Börde für den vergangenen Monat. Um einige Tausend Fahrzeuge ist der tägliche Verkehr auf den Autobahnen 2 und 14 zurückgegangen. Ein Trend, so Polizeisprecher Johannes Stoye, der sich seit Jahresbeginn abzeichne. So sank im Juli 2009 im Vergleich zum Vorjahr das tägliche Verkehrsaufkommen in Fahrtrichtung Berlin um rund 1500 Fahrzeuge, in Fahrtrichtung Hannover um knapp 4000 Fahrzeuge. Eine Zählung am Kreuz Magdeburg ergab im Juli 37 500 Fahrzeuge mit Fahrtrichtung Berlin und 34 000 Fahrzeuge mit Fahrtrichtung Hannover. Ein Viertel davon sind Lkw.

Rückläufg ist auch die Zahl der Unfälle, bilanzierte Johannes Stoye. Besonders erfreulich sei, dass es im Juli keinen Unfall mit einer getöteten Person gegeben habe. Insgesamt verzeichnete das Autobahnrevier 166 Unfälle auf den Autobahnen 2 und 14. In 45 Fällen waren Lkw-Fahrer die Verursacher. Bei 16 Unfällen wurden Menschen verletzt, vier davon wurden durch Lkw verursacht. Sechs Unfälle endeten mit Schwerverletzten, zehn mit Leichtverletzten, so Johannes Stoye.

Hauptunfallursache ist und bleibt die Geschwindigkeit. 44 Unfälle sind auf nicht angepasstes Tempo zurückzuführen. Auf Platz zwei der Unfallursachen rangiert weiterhin zu geringer Sicherheitsabstand. 42 Mal war dies Grund für einen Unfall, heißt es in der Monatsstatistik.

Statistik Juli 09

f Die Unfallzahlen im Juli 2009 auf den Autobahnen :

Gesamt : 166 A 2 : 112 A 14 : 54 davon Lkw : 45 ausl. Lkw : 16 Unfälle mit Personenschaden : 16 ( A 2 : 10, A 14 : 6 )

Tote : 0 Schwerverletzte : 6 Leichtverletzte : 10

f Die Hauptunfallursachen :

Tempo : 44 Abstand : 42 techn. Mängel : 13 Wild : 13 Überholen : 11