Gut voran kommt die Gemeinde Eichenbarleben bei den Gesprächen mit Grundstückseigentümern an der Bundesstraße B 1. Hier soll 2010 ein Radweg gebaut werden. Dafür werden dringend die Flächen und das Einverständnis ihrer Eigentümer benötigt.

Eichenbarleben. " Gemeinsames Ziel mit der für Bundesstraßen zuständigen Straßenbauverwaltung ist es, den Radweg zwischen Eichenbarleben und dem B 1-Abzweig Wellen ab dem nächsten Frühjahr zu bauen ", erklärte gestern Eichenbarlebens Bürger meister Detlef Binkowski Bereits Anfang Juni hatte die Straßenbauverwaltung signalisiert, den Radwegabschnitt an der Bundesstraße mit Hilfe von Geldern des Konjunkturpaketes II bauen zu wollen Eine der wichtigsten Voraussetzungen dafür ist die Bereitstellung der dafür nötigen Bauflächen durch die Flächenbesitzer.

Ende Juni war Binkowski nach einer Projektvorstellung und einer ersten Gesprächsrunde mit den Grundstücksbesitzern sehr optimistisch gewesen, dass es zu einer Einigung kommen werde.

" Alle Eigentümer wollen eine Lösung "

" Das bin ich auch weiterhin ", sagte Binkowski gestern, " bis vor vier, fünf Wochen waren lediglich die Antworten von drei Grundstücksbesitzern noch offen. Das Bauamt und ich persönlich haben den Kontakt aufgenommen, unsere Unterstützung bei der Vermittlung und Kompromissfindung angeboten. Inzwischen haben zwei der drei Eigentümer ihre Bauerlaubnis erteilt. Mit dem dritten Eigentümer hat es Gespräche gegeben. Prinzipiell sind alle Grundstückseigentümer zu einer Einigung bereit. Ich denke, wir können bald zu einer endgültigen Lösung kommen. "

Damit wäre von Gemeindeseite die Bahn frei für den dringend nötigen Radweg. Eine Projektplanung hatte die Verwaltungsgemeinschaft bereits vor zwei Jahren in Auftrag gegeben. Die VG war für die Straßenbauverwaltung in Vorleistung für die Planungskosten gegangen. Bei Projektrealisierung wird das Geld an die Verwaltungsgemeinschaft zurückerstattet.

Vorleistung der VG zahlt sich nun aus

Diese Vorleistung zahlt sich nun aus. Die Planung steht, die Flächen sind auch so gut wie unter Dach und Fach. Die zügige Abarbeitung der Projektphasen und eine schnelle Realisierung von Investitionsprojekten ist eine wesentliche Bedingung des Konjunkturpaketes II. Dessen Sinn ist bekanntermaßen eine schnelle Belebung des regionalen Arbeitsmarktes durch öffentliche Investitionen.

Im Eichenbarleber Radwegprojekt ist vorgesehen, dass vom Wellener Abzweig bis zum Eichenbarleber Ortseingangsschild eine 2, 25 Meter breite Bitumenschicht an der südlichen Fahrbahnseite aufgebracht wird. In Höhe des Ortseingangs wird die Fahrbahn tropfenförmig verbreitert. Hier ist eine Überquerungshilfe vorgesehen, die Radler Richtung Bornstedt auf die rechte Fahrbahnseite leiten soll. Hinter der Querung schließt sich der Radweg an den vorhandenen kombinierten Rad- und Fußgängerweg an. An der südlichen Seite wird die neue Bitumen-Radler-Spur bis zum Ochtmersleber Weg fortgesetzt. Am Ochtmersleber Weg endet das Bauprojekt.