Zielitz. 51 Wanderer aus der Region sowie aus Schwerin, Berlin, Wolfen, Stendal und Neukloster ( bei Rostock ) machten sich am Sonnabend auf den Weg zur 7. Kalikristall-Wanderung. Höhepunkt der Tour war die Besteigung des " Kalimandscharo ".

Die Mühen des steilen Aufstiegs über die Nordwestroute wurde auf der Spitze des Salzbergs mit einem wundervollen Blick über das weithin sichtbare Umland belohnt. Gerd Henze und Manfred Witzel vom Bergmannsverein " Scholle von Calvörde " geleiteten die die wanderlustigen Frauen und Männer hinauf auf den Gipfel.

Zuvor hatten die Wanderer auf drei Touren die waldreiche Umgebung zwischen Ramstedt und Zielitz erkundet. " Wir haben eine geführte Zehn-Kilometer-Tour organisiert. Die Routen über 18 und 25 Kilometer sind markiert, die Wanderer schlagen sich dort selbst durch ", erläuterte Eckhard Mohaupt vom Wandersportverein Magdeburg. Der WSV hatte die 1984 begründete und in der Wendezeit eingeschlafene Tradition der Bergkristallwanderung vor einigen Jahren wieder belebt und lud nun zum siebenten Mal auf Schusters Rappen.

Nach der Wanderung " in der Ebene " steuerten die Naturfreunde die Versorgungstische zu Füßen des Kalimandscharo an. Hier hatten die WSV-Frauen Karin Deidok, Christa Walitzek und Gisela Otte für ein üppiges Rastmahl und erfrischende Getränke gesorgt. Pflaumenmus- oder Schmalzbrote waren vor dem Aufstieg ebenso begehrt wie frisches Obst, Radieschen, Wasser oder Fruchtsaft. Analog zu einem Gipfelbuch bei den Bergsteigern stempelten die Sportfreunde ihr Wanderbüchlein ab.

" Wir möchten uns ganz herzlich für die Unterstützung durch das Kaliwerk bedanken ", betonte Eckhard Mohaupt vom veranstaltenden Wandersportverein Magdeburg

Die Kalihalde bleibt ein Magnet, für Wanderer und Touristen. Das bewiesen am Sonnabend auch weitere Haldenbesteigungen. " Gegen 11 Uhr erwarten wir eine Radfahrergruppe, und um 15 Uhr beginnt die nächste offene Führung ", berichtet Manfred Witzek vom Bergmannsverein.

Neben den sonst erforderlichen Anmeldungen für Bergführungen beim Tourismusverband sind die nachmittäglichen Führungen an jedem Sonnabend auch ohne Anmeldung möglich, betonte Manfred Witzek. Bei der herrlichen Aussicht vom Sonnabend werden sicherlich einige der WSV-Freunde vom Sonnabend, darunter einige " Erstbezwinger ", bald wieder kommen, wenn der Berg ruft.