Wolmirstedt. Noch stehen die Eisheiligen aus, aber es gibt schon eine Reihe von Stauden, die gerade jetzt eine gute Chance zum Anwachsen haben. So war der Zeitpunkt des ersten Wolmirstedter Blumen- und Staudenmarktes besonders für eifrige Gartenfreunde gut gewählt. Wunderschönes Frühlingswetter belohnte den Mut der Stadt für diese neue Aktion und viele Pflanzenfreunde fanden am Sonnabendvormittag den Weg in die Innenstadt. Sie suchten sich aus der Vielzahl der Stauden, Rosen, Blumenzwiebeln und Dekorationsartikeln ihre Lieblingsstücke aus.

" Solche Themenmärkte wollen wir nach der 1000-Jahrfeier regelmäßig anbieten ", sagte der Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Zander, während er sich an einem der Stände Blühendes für den eigenen Garten aussuchte. " Vielleicht wird der nächste Markt ein Töpfermarkt sein. "

Der Standort muss nicht zwingend der Boulevardbereich bleiben. " Sobald der Kirchplatz befestigt ist, kann man dort auch Märkte etablieren ", so das Stadtoberhaupt. Margit Wolff von der Interessengemeinschaft Innenstadt und der Bürgermeister gehen in Gedanken auch schon einen Schritt weiter. " So ein Markt lässt sich wunderbar mit dem Frühlingsfest kombinieren. "

Die Anbieter des ersten Blumen- und Staudenmarktes kamen fast alle aus der Region, jeder bediente seine Spezialstrecke. So gab es neben Stauden auch Pflanzen für Blumenkästen, dekorierte Baumwurzeln für das Hausinnere, holländische Blumenzwiebeln zuhauf. Der Elbeuer Imker bot Honig, die Keramikwerkstatt des Bodelschwingh-Hauses hatte sich vor allem der Mosaik-Keramik gewidmet, der örtliche Baumarkt hatte Rosen und Hortensien mitgebracht. So ging kaum ein Besucher mit leeren Händen davon.