Am Dienstagabend fand in Barleben die zweite Versammlung einer zur Kommunalwahl am 7. Juni neu aufgestellten Wählergemeinschaft statt. Der wichtigste Tagesordnungspunkt der " Freien Wähler ", war die Vorbereitung der Kommunalwahlen.

Barleben. " Freie Wähler ", das wurde mit Nachdruck auf der Versammlung betont, werden sowohl zur Gemeinderatswahl, als auch zur Ortschaftsratswahl in Barleben, Ebendorf und Meitzendorf antreten.

Zur Historie der neuen Wählergemeinschaft : Am 17. Februar trafen sich auf Initiative von Gemeinderat Dr. Edgar Appenrodt interessierte Bürger, sowie Ortschafts- und Gemeinderäte aus allen drei Ortsteilen, um darüber zu debattieren, wie die kommunalpolitischen Einflussmöglichkeiten der Bürger bei der nächsten Kommunalwahl zu bündeln sind. Der Hintergrund für diese Beratung waren die bekannt gewordenen Bestrebungen aus CDU-Kreisen, die Einheitsgemeinde Barleben durch die Niedere Börde weiter zu vergrößern. Aus diesem Grund wurden seinerzeit auch die Gemeinderäte der Niederen Börde eingeladen.

Nach einer konstruktiven Diskussion gab es ein großes Einvernehmen darüber, eine strategische Zusammenarbeit zwischen den Wählergemeinschaften anzustreben.

BBB denkt noch nach

In Barleben ist daher angedacht, bereits bei den Kommunalwahlen durch den Zusammenschluss der bisherigen FUWG Barleben und der Wählergemeinschaft Meitzendorf in die Realität werden zu lassen. Da man sich nicht auf einen Namen einigen konnte, aber die neue Qualität nach außen getragen werden soll, wählte die Mitglieder den Namen " Freie Wähler ". Auch das kam zur Sprache : Das Barleber Bürgerbündnis ( BBB ) konnte sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht mit dem Gedanken einer gemeinsamen Aktion anfreunden. " Die Mitglieder aber signalisierten in Vorgesprächen, in einer vergrößerten Gemeindestruktur über einen Zusammenschluss nachzudenken ", informierte Dr. Edgar Appenrodt, der bei einer Sitzung Ende des vergangenen Jahres beiwohnte und dort die Idee vorgestellt hatte. Das nächste Ziel der Wählergemeinschaft heißt nun, die nötige Anzahl von Unterstützungsunterschriften beizubringen, " was bei der Breite der Mitglieder kein Problem sein dürfte ", so Dr. Appenrodt.