Wolmirstedt. Keiner weiß die genaue Zahl, wie oft in der Leibnizschule zum Sprachentag geladen wurde. Tatsache aber ist, seit allen die Welt offensteht, jeder überall hinreisen kann, haben Fremdsprachen eine noch größere Bedeutung bekommen. Und genau das war der Grundgedanke, weshalb am Donnerstag an der Leibnizschule – einer guten und langen Tradition seit 1995 folgend – erneut zum sprachlichen Wissenstest eingeladen wurde. Angesprochen fühlte sich die fünfte bis neunte Klasse. Die Fäden hatte einmal mehr die Fachmoderatorin Swantje Schröter übernommen. Deutsch, Englisch und Französisch standen einen Tag lang im Mittelpunkt des Unterrichtsgeschehens. Alle Sprachenlehrer hatten sich Besonderes für die Schüler ausgedacht, und nicht allein der olympische Gedanke zählte. So modellierten die Schüler der fünften Klassen für den Deutschunterricht Robotermasken, die später im Deutschunterricht wortgewandt beschrieben werden sollten. Als überaus talentiert erwiesen sich die Mädchen und Jungen der sechsten Klassen. Mit Leim, Papier und Farbe modellierten sie ihre Gedanken über eine schönere Welt. In der siebenten, achten und neunten Klasse zählte allein nur der olympische Gedanke – wurden die Besten in der Englisch- und Französisch-Olympiade gesucht. Und egal, welchen Platz der oder die Schüler belegt haben, bei der nächsten Reise mit ihren Eltern, nach London, Paris oder Barcelona, sie haben garantiert viel mehr davon.

" Es ist uns besonders wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler sich auch einmal auf eine ganz besondere Weise mit Sprachen auseinandersetzen. Nicht nur die fremden Sprachen, sondern auch die eigene ", betonte Koordinatorin Swantje Schröter nach der Siegerehrung, die vor vollen Rängen in der Turnhall stattfand.