Das neue WWAZ-Gebäude im Stadtzentrum wächst sichtbar in die Höhe. Mitte April soll der Rohbau fertig sein. Am 8. April wird das Richtfest gefeiert.

Wolmirstedt. Wo im vergangenen Jahr noch das alte Rathaus stand, wächst derzeit das neue Verwaltungsgebäude des Wolmirstedter Wasser- und Abwasserzweckverbandes ( WWAZ ) in die Höhe.

" Die Bauarbeiten liegen im Zeitplan ", sagt Bernd Zabel vom WWAZ, der als Mitarbeiter Invest für den Hochbau verantwortlich ist. Mitte Oktober wurde mit dem Bau des Gebäudes begonnen. Inzwischen steht der Dachstuhl, es laufen Sicherungsarbeiten und die Dacheinlattung. Am 8. April wird die Richtkrone über dem Dachstuhl schaukeln. " Mitarbeiter des WWAZ, der Baubetriebe und Persönlichkeiten der Stadt werden gemeinsam das Richtfest feiern ", sagt Zabel.

" Rathaus, Stadtwerke und WWAZ bilden ein Verwaltungszentrum "

Der Neubau des WWAZ-Gebäudes kostet 2, 3 Millionen Euro. Hinzu kommen noch Kosten für den Grundstückserwerb und die Architektenleistungen. Im neuen Gebäude werden alle 31 Mitarbeiter des WWAZ ein eigenes Büro bekommen. " Mit dem Bau unseres Verwaltungsgebäudes in der Innenstadt versprechen wir einen guten Service für die Bürger ", sagt Zabel. " Rathaus, Stadtwerke und WWAZ befnden sich dann in einem Verwaltungszentrum. "

Viele Diskussionen hatte es im Vorfeld über die Farbgestaltung des Gebäudes gegeben. Auf den Architektenplänen war die Vorderfront in ein sattes Gelb getaucht, die gewölbte Fassade im hinteren Teil ( zur Samsweger Straße hin ) strahlte Grün. Das fanden viele Wolmirstedter zu grell. Also wurden die Pläne überarbeitet. Nun zeigt sich darauf ein anderes Bild. Die vordere, klar strukturierte Front wird jetzt sandsteinfarben und zeigt sich damit dezent. Die Rückseite des Gebäudes präsentiert sich verspielter. Es gibt einen gewölbten Teil, diese vorgeblendete Fassade war ursprünglich mit grünem Blech gestaltet und wird nun grau. Das Dach wird dunkelgrau eingedeckt. " Der Anbau des Treppenhauses ist farblich noch offen ", sagt Zabel. Die neuen Pläne zur Farbgestaltung wurden am vergangenen Dienstag im Bauausschuss vorgestellt und dienen derzeit als Grundlage für die weitere Arbeit. Der Einzug in das neue Gebäude ist zum Jahresende geplant.

Am WWAZ-Bau sind unter anderem Firmen aus Mose, Magdeburg, Genthin, Burg und Barleben beteiligt. Derzeit laufen die deutschlandweiten Ausschreibungen für den Ausbau. " Wir versuchen, Betriebe aus der Region zu beschäftigen ", sagt Zabel. " Aber letztlich müssen wir uns an die Vorschriften halten und bei dem günstigsten Gebot zuschlagen. "