Zerbst l Mit einer Kaffeetafel vor der Kirche wurden am Sonnabend die neu gestalteten Räume des Pfarrhauses St. Bartholomäi eingeweiht. Sowohl Glieder der Gemeinde, als auch interessierte Bürger kamen, um zu sehen, wie es geworden ist.

"Erst einmal ein Dank an alle Gewerke, die bei der Gestaltung vertreten waren", sagte Pfarrer Albrecht Lindemann zu Beginn. Noch am Morgen des Einweihungstages waren letzte Arbeiten erfolgt, hier und da ist auch noch ein Handgriff notwendig. Doch deutlich war zu sehen, wie sich die Räume verändert haben. Tapeten wurden ersetzt durch Lehmputz, die alten Dielen, verborgen unter Auslegware, wurden geschliffen und geölt. Im oberen Bereich entstanden aus einer 240 Quadratmeter-Wohnung zwei kleinere, die demnächst vermietet werden können.

Insgesamt wurden 100 000 Euro investiert, um das denkmalgeschützte Haus entsprechend zu sanieren. Nach Kaffee und Kuchen besichtigten die Gäste die Räumlichkeiten und versammelten sich schließlich in der oberen Wohnung, um dem Harfenspiel von Emily Hoppe aus Coswig und Ida Lindemann aus Zerbst zu lauschen.

Der Raum mit seiner beeindruckenden Deckengestaltung bot ein passendes Ambiente für das musikalische Zwischenspiel. Die Zuhörer waren sehr bewegt vom lieblich anmutenden und bewegenden Konzert.