Loburg/Schweinitz. Rund 60 ausrangierte Weihnachtsbäume sammelten die Loburger Feuerwehrleute erstmals am Sonnabend ein. Die erste Sammelaktion mit anschließendem Verbrennen war ein Ergebnis der Bürger, sagte Feuerwehrmann Pieter Schüler. Weil der kreisliche Müllentsorger die Bäume in diesem Jahr nicht mehr an der Haustür mitnimmt, wandten sich die Bürger an den Ortschaftsrat. Die Volksvertreter sprachen wiederum die Feuerwehr an. Ein halbes Dutzend Feuerwehrleute kümmerte sich dann um die ausrangierten Weihnachtstannen.

"Wir haben Sammelpunkte eingerichtet, an denen die Bürger ihre Bäume ablegen konnten. Ich denke, dass wir im kommenden Jahr durch die Straßen ziehen", sagte Pieter Schüler. Etwa 60 Bäume kamen bei der ersten Sammlung zusammen. Viele Besucher wollten das kleine Feuer auf der Burgwiese sehen, freuten sich die Kameraden, deren Förderverein die Versorgung übernahm.

Eine Premiere gab es auch im einige Kilometer entfernt liegenden Schweinitz. Vier große Hänger bekamen die Blauröcke hier voll. Für ihr abendliches Feuer wichen sie auf den Sportplatz aus. Das Ergebnis könne sich sehen lassen, meinte Wehrleiter Heiko Herder. Zehn Feuerwehrleute kümmerten sich um die Logistik für das abendliche Treffen. "Für einen Ort wie Schweinitz ist das ein gutes Ergebnis", schätzte der Ortswehrchef ein.

"Wir haben uns dafür entschieden, so etwas zu machen, damit die Leute mal rauskommen", begründete er die Initiative der Wehr. In dem kleinen Ort passiere das ganze Jahr über nicht sehr viel. Neben dem Brandschutz decken die Kameraden deshalb auch viele kulturelle Aktivitäten in der kleinen Ortschaft mit ab. Besonders freute sich Heiko Herder über die große Teilnehmerzahl. "Ich habe den Eindruck, dass die Besucher froh darüber sind, dass mal wieder etwas in unserem Ort passiert", sagte er. Deshalb werde es nach dem nächsten Weihnachtsfest bestimmt wieder ein öffentliches Verbrennen der Weihnachtsbäume geben.

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